Fruchtbarkeitsrechner mit Geburtstermin & Geschlecht

Mit dem kostenlosen Fruchtbarkeitsrechner lässt sich der Eisprung und damit auch die fruchtbaren Tage der Frau berechnen. Außerdem verrät er, wie sich das Geschlecht (Junge oder Mädchen) beeinflussen lässt und ab wann ein frühester Schwangerschaftstest möglich ist. Für den Falle eines positiven Testergebnis, ermittelt der Zyklusrechner auch gleich noch den voraussichtlichen Geburtstermin. Dieser entspricht dem errechneten Entbindungstermin beim Frauenarzt bzw. im Mutterpass.
Um direkt zum Eisprungrechner zu springen: hier klicken!

Eisprung gem. Fruchtbarkeitsrechner im Fruchtbarkeitskalender markiert

Kostenloser Fruchtbarkeitsrechner

Die Berechnung der fruchtbaren Tage erfolgt auf Grundlage des weiblichen Zyklus. Der kostenlose Fruchtbarkeitsrechner benötigt dazu, den ersten Tag der letzten Periode, sowie die genaue Zykluslänge. Bei Frauen mit einem unregelmäßigen Zyklus, ist der Durchschnitt der letzten Monate zu wählen.

Nach Eingabe der erforderlichen Zyklusdaten, lässt sich der Eisprung mit Klick auf den Button berechnen. Als Ergebnis werden über den Ovulationszeitpunkt hinaus, der Fruchtbarkeitszeitraum, die Beeinflussung des Geschlechts, das errechnete voraussichtliche Entbindungsdatum und der früheste Zeitpunkt für einen Schwangerschaftstest angezeigt.
Aufschluss über die Genauigkeit und den für die Berechnung verwendeten Formeln gibt der zugehörige Abschnitt weiter unten.

Sollte der Eisprungrechner nicht korrekt dargestellt werden, empfiehlt es sich zu prüfen, ob JavaScript aktiviert ist. Alternativ ist auf einen anderen Browser (z. B. Google Chrome, Firefox oder Safari in jeweils aktueller Version) auszuweichen.

Berechnung der Fruchtbarkeit mit dem Zyklusrechner

Der ausführliche Fruchtbarkeitsrechner ermittelt die fruchtbaren Tage sowie alle anderen Ergebnisse anhand eines allgemein üblichen Schemas. Die einzelnen Verfahren gelten teils als äußerst genau. Dennoch lässt sich die Richtigkeit nicht hundertprozentig gewährleisten, weshalb der Eisprungrechner alleine nicht zur Verhütung eingesetzt werden sollte.

Häufigste Fehlerquelle bei der Berechnung ist jedoch eine falsche bzw. ungenaue Angabe. Dies ist insbesondere bei einem unregelmäßigen Zyklus der Fall. Der dabei ermittelte Zyklusdurchschnitt ist lediglich als Näherungswert zu verstehen.
Darüber hinaus besteht ebenfalls das Risiko, dass ein bisher eigentlich konstanter Menstruationszyklus, plötzlich eine Unregelmäßigkeit entwickeln kann.

Eisprung mit dem Fruchtbarkeitsrechner bestimmen

Das Datum des nächsten Eisprungs wird nach Knaus Ogino berechnet. Die Knaus-Ogino-Methode besagt, dass die Ovulation 14 Tage vor der nächsten Periode stattfindet. Zur rechnerisch genauen Bestimmung des Eisprungs, ist es daher umso wichtiger, die eigene Zykluslänge zu kennen.
Ist der Zyklus unregelmäßig, wird vom der durchschnittlichen Länge ausgegangen. Diese ist über die Kalendermethode für mindestens ein halbes Jahr zu protokollieren.

Sind die Zykluslänge und der erste Tag im Menstruationszyklus bekannt, berechnet der Fruchtbarkeitsrechner den bevorstehenden Eisprung nach folgender Formel:

Eisprung = erster Tag der Periode + Zykluslänge in Tage - 14 Tage

Der darauf folgende Eisprung ist schließlich entsprechend der Zykluslänge versetzt zu erwarten.

Fruchtbare Tage im Zyklus der Frau

Während ihres Menstruationszyklus ist die Frau lediglich an einem Tag überhaupt fruchtbar. Die Spanne für die Einnistung beläuft sich auf dabei etwa 12 bis 24 Stunden nach dem Eisprung. Da die Spermien aber durchaus länger in der Scheide überleben können, weitet sich sich das Fruchtbarkeitsfenster um bis zu fünf Tage nach vorne aus.

Eine hohe Fruchtbarkeit gem. Fruchtbarkeitsrechner besteht drei Tage vor, bis hin zu einem Tag nach dem Eisprung. Bei einem aktiven Kinderwunsch ist es daher zu empfehlen, besonders während dieser Zeit ungeschützten Geschlechtsverkehr zu haben.
Zwei Tage früher, also am fünften und vierten Tag vor der Ovulation, gilt die Frau erst als mäßig fruchtbar. Um den Familienwunsch zu fördern, sollte aber auch die etwas geringere Chance auf eine Schwangerschaft nicht ungenutzt bleiben.

Natürlich ist die Fruchtbarkeit noch von vielen anderen Umständen, als nur dem Zeitpunkt, abhängig und lässt sich steigern.
Ebenso ist zu berücksichtigen, dass auch die Spermienqualität des Mannes eine wichtige Rolle spielt, um schwanger zu werden.

Geschlecht durch Zeugungstag beeinflussen

Die Beeinflussung des Geschlechts, durch Geschlechtsverkehr an bestimmten Tagen, ist natürlich mit Vorsicht zu genießen! Der Eisprungrechner berücksichtigt lediglich einige Studien, die den Spermien mit weiblichen X-Chromosomen eine längere Ausdauer bescheinigen, als den männlichen mit Y-Chromosomen. Entsprechend ist die Wahrscheinlichkeit für ein Mädchen bei Sex vor dem Eisprung höher. Wird ein Junge gewünscht, sollten mit der Zeugung besser bis dahin gewartet werden.

Ungeachtet der Wahrscheinlichkeitsrechnung, gibt es natürlich auch noch weitere Methoden, um das Geschlecht des Kindes vorherzusagen. So ist auch der chinesische Empfängniskalender bei der Geschlechtsbestimmung äußerst beliebt. Viele dieser Bestimmungsverfahren widersprechen sich jedoch gegenseitig untereinander.

Frühester Zeitpunkt für einen Schwangerschaftstest

Die Zuverlässigkeit eines Schwangerschaftstest hängt von dem Zeitpunkt ab, an dem er durchgeführt wird. Mit Ausnahme eines Frühtests, liegt der früheste Zeitpunkt für ein zuverlässiges Ergebnis am Tag des Ausbleibens der erwarteten Periode. Dieses Datum berücksichtigt auch der Fruchtbarkeitsrechner.

Das Ergebnis eines handelsüblichen Urintests liegt bei etwa 99 Prozent. Häufigste Fehlerursache ist eine falsche Anwendung. Vor der Durchführung sollte natürlich die Anleitung des Herstellers genauestens gelesen werden. Außerdem ist es wichtig, auf das Mindesthaltbarkeitsdatum zu achten.

Sollte der Verdacht auf eine Schwangerschaft bestehen, kann der Frauenarzt durch eine Blutuntersuchung und ggf. auch schon über Ultraschall für hundertprozentige Gewissheit sorgen.

Voraussichtlichen Geburtstermin berechnen

Nach einem positiven SS-Test und der Schwangerschaftsfeststellung durch den Arzt, ist es in der Regel noch ein langer Weg bis hin zur Geburt. Rechnerisch ist die Rede von 40 Schwangerschaftswochen. Dies beruht auf den ersten Tag der letzten Monatsblutung als Startpunkt für die Schwangerschaft. Aus biologischer Sicht sind Frauen tatsächlich aber nur 38 Wochen schwanger. Ausgehend vom Eisprung sind dies 266 Tage in Zukunft.

Die Berechnung des voraussichtlichen Geburtstermins mit dem Zyklusrechner erfolgt nach folgender Formel:

Geburtstermin = Tag des Eisprungs + 266 Tage

Mit dieser einfachen Formel berechnet auch der Frauenarzt den voraussichtlichen Entbindungstermin. Er wird anschlißend so im Mutterpass notiert.

Nur rund fünf Prozent aller Babys halten sich jedoch tatsächlich an den errechneten Geburtstermin. Die meisten Kinder kommen wenige Tage früher oder später auf die Welt. Auch eine Frühgeburt ist vorab nie auszuschließen.

Fruchtbare Tage erkennen

Natürlich ist der Fruchtbarkeitsrechner nur so genau, wie auch der weibliche Menstruationszyklus funktioniert. Insbesondere bei einem unregelmäßigen Zyklus bieten sich daher auch andere, teils deutlich genauere Methoden zur Bestimmung der fruchtbaren Tage an:

  • Ovulationstest:
    Bestimmung der fruchtbaren Tage über die hCG-Konzentration (das sogenannte Schwangerschaftshormon im Urin.
  • Billings-Methode:
    Die fruchtbaren Tage anhand des Aussehens und der Konsistenz des Zervikalschleims erkennen.
  • Basaltemperaturmethode:
    Bestimmung der fruchtbaren Tage über die Basaltemperatur (morgendliche Körpertemperatur).

Hilfreich bei der Bestimmung der fruchtbaren Tage kann auch die Verwendung eines Zykluscomputers (Fertilitätsmonitor) sein.

Bei einem lang andauernden, unerfüllten Kinderwunsch sollte sich außerdem an den Frauenarzt gewandt werden. Dieser kann über eine Ultraschalluntersuchung, die im Eierstock heranwachsende Follikel erkennen und damit den Eisprung bzw. Fruchtbarkeitszeitraum äußerst präzise bestimmen.

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