Schwanger werden nach Absetzen der Pille

Längst wird die Pille nicht mehr nur zur Verhütung genommen, um nicht schwanger zu werden, sondern wissen viele Frauen auch ihre anderen positiven Wirkungen zu schätzen: Eine pünktliche Monatsblutung, nach der man sprichwörtlich die Uhr stellen kann, keine Stimmungsschwankungen und lästige Kopfschmerzen vor den Tagen und oftmals sogar noch eine schöne Haut dazu.

Antibabypille

Kommt allmählich jedoch der Kinderwunsch auf, stellt sich die Frage, wann der beste Zeitpunkt zum Absetzen der Pille ist, um schwanger zu werden.

Nebenwirkungen beim Absetzen der Pille

So traumhaft die Vorzüge der Antibabypille auch sein mögen, wird sie abgesetzt, können die Nebenwirkungen dem Körper vorerst zu schaffen machen: Der Wegfall der Gestagene und Östrogene durch Absetzen der Pille, versetzt den Organismus erstmal in ein hormonelles Loch. Bis sich der Hormonhaushalt wieder eingependelt hat, können vermehrt die Haare ausfallen, die Reizbarkeit steigen und Kopfschmerzen auftreten. Außerdem nehmen die Hautunreinheiten gerne wieder zu.

Auch die erste Periode, nachdem die Pille abgesetzt wurde, kann sich um etwa eine Woche verspäten. Nach spätestens sechs Wochen sollten die Hormone der Anti-Baby-Pille jedoch restlos vom Körper abgebaut sein und auch der normale Hormonhaushalt wieder das Ruder übernommen haben.

Wie schnell schwanger werden nach Absetzen der Pille?

Viele Frauen leben im Irrglauben, dass es nach dem Absetzen der Pille bis zu einem Jahr dauern kann, ehe eine Schwangerschaft wieder möglich ist. Doch wer plant ein Baby zu bekommen, muss damit rechnen, ohne sonstiges Verhütungsmittel auch sofort wieder schwanger werden zu können.

Wichtig zu wissen jedoch ist, dass unmittelbar nach absetzen der Babypille, die Schleimhaut der Gebärmutter nur aus einem dünnen Film besteht. Die Einnistung einer befruchteten Eizelle würde ein erhöhtes Risiko einer Fehlgeburt mit sich bringen.
Erst nachdem die erste natürliche Regelblutung stattgefunden hat, lässt sich mit Gewissheit sagen, dass sich die Schleimhaut wieder auf normale Größe aufgebaut hat. Bis zu diesem Zeitpunkt sollte beim Geschlechtsverkehr auf anderem Wege verhütet werden.

Fruchtbarkeit kann steigen

Gelegentlich kommt es sogar vor, dass sich die vorherige Einnahme der Anti-Baby-Pille positiv auf die Fruchtbarkeit auswirkt. Frauen die unter der Hormonstörung polyzystisches Ovarialsyndrom (kurz: PCOS) leiden, produzieren zu viel Testosteron. Dieses männliche Hormon erschwert es schwanger zu werden.
Antiandrogene Pillen blockieren die Rezeptoren für Testosteron und können sogar noch bis zu drei Monate nach Absetzen der Pille wirken. Durch die Blockkarde steigt folglich die Furchtbarkeit der unter PCOS leidenden Frauen.

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