Kinderturnen – Spaß & Bewegung beim Eltern-Kind-Turnen

Toben und Spielen gehört zum Kind sein einfach dazu! Am Turnen mit Gleichaltrigen, haben daher auch die meisten Kleinkinder sehr viel Spaß. Bereits ab dem ersten Lebensjahr bietet sich das Eltern-Kind-Turnen an. Anders als beim üblichen Kinderturnen, sitzen hier Mama und Papa nicht nur auf der Zuschauerbank, sondern sind in den Turnübungen fest mit integriert.

Mutter mit ihrem Kind beim Eltern-Kind-Turnen

Warum Kinderturnen sinnvoll ist

Kleinkinderturnen dient der Förderung der körperlichen Entwicklung des Kleinkindes durch Bewegung. Auf spielerische Weise lernen diese, ihre Sinne und Fähigkeiten besser einzuschätzen und immer weiter auszubauen. Aber auch das Sozialverhalten wird beim Kinderturnen geübt und gestärkt. Weiterhin ist nachgewiesen, dass Turnen förderlich fürs Gehirn ist und sozusagen schlau macht.

Eine besondere Form ist natürlich das Eltern-Kind-Turnen, bei dem Mutter oder Vater aktiv mit eingebunden werden und nicht nur zuschauen. Es ist vergleichbar mit dem Babyschwimmen, jedoch außerhalb vom Wasser und mit festem Boden unter den Füßen.

Vorteile vom Mutter-Kind-Turnen in der Gruppe:

Damit Kinder toben und spielen können, bedarf es natürlich nicht zwingend der Teilnahme am Eltern-Kind-Turnen. Hier reicht der anliegende Spielplatz oder heimische Garten völlig aus. Folgende Punkte sprechen jedoch für das Kinderturnen im Verein oder einer Gruppe:

  • Turnen in der Gruppe macht meist mehr Spaß und trägt zum Teamwork bei
  • Turnübungen unter fachkundiger Anleitung zur Förderung von Koordination, Motorik, Muskulatur und einer gesunden Körperhaltung
  • kindesgerechte Spiele, die Bewegung und Sprache miteinander verbinden und dabei verschiedene Sinne ansprechen
  • meist geringere Unfallgefahr, durch sichere Kindersportgeräte
  • Eltern knüpfen beim Eltern-Kind-Turnen oftmals neue Freundschaften, später beim Kinderturnen auch von der Zuschauerbank aus

Kinderturnen für jede Altersklasse finden

Kinderturnen wird meist von den örtlichen Sport- und Turnvereinen, aber auch vielen Familienbildungsstätten oder Mehrgenerationenhäusern angeboten. Einen Ansprechpartner kann sicherlich die Stadt nennen. Auch Schulen sind in der Regel recht gut informiert, da das Turnen häufig in ihren Turnhallen stattfindet.

Natürlich sollte ein für die Altersstufe geeigneter Kinderkurs gewählt werde. Hier wird meist wie folgt differenziert:

  1. Mutter-Kind-Turnen (ab dem 6. oder 12. Lebensmonat)
  2. Kleinkinderturnen (zw. dem 2. und 4. Lebensjahr)
  3. Kinderturnen (im Vorschulalter)
  4. Kinderturnen (im Grundschulalter)

Es ist ratsam, vor der Anmeldung, ein bis zwei mal vorher rein zu schnuppern. Ein guter Turnverein sollte ein solches Probeturnen ermöglich. So können Eltern und Kind feststellen, ob das jeweilige Angebot etwas für sie ist.

Typische Übungen beim Kinderturnen

Häufig kommen den Erwachsenen, die Übungen beim Kinderturnen, noch aus ihrer Kindheit äußerst bekannt vor. Bis heute haben sich einige typische Turnübungen nicht aus den Turnhallen verdrängen lassen. Sie wurden höchstens etwas abgeändert.

Lauf- und Fangspiele, bei denen es keinen Verliert gibt:

  • Eckenlaufen: Die Kinder werden in Gruppen auf alle vier Ecken der Turnhalle aufgeteilt. Auf Zuruf bestimmter Begriffe anschließend gezielt zu einer anderen Ecke gelaufen.
  • Feuer, Wasser und Sand: Auf Zuruf einer dieser Wörter, müssen alle Kleinkinder eine jeweils zuvor festgelegte Übung meistern.

Kinderturnen im Team:

  • Eisenbahnfahren: In kleinen Gruppen aneinandergereiht, müssen die Kinder einen Hindernis-Parcours meistern. Dabei haben sie sich an den Hüften festzuhalten, ohne dass die „Eisenbahn“ auf ihrer Turnstrecke auseinander reißt.
  • Schubkarrenlauf: Ein Kind hält ein zweites an den Füssen. Letzteres „läuft“ auf seinen Händen eine Strecke ab.

Turnübungen zur Stärkung des Gleichgewichtssinn:

  • Wasserschlucht: Eine oder mehrere aneinandergereihte Sportbänke werden umgedreht auf den Boden gelegt. Drumherum wird mit Sportmatten abgesichert. Die meisten sind blau und stellen damit das Wasser dar. Über die Bänke wird anschließend drüber balanciert, ohne in die Wasserschlucht zu fallen. Beim Eltern-Kind-Turnen helfen Mama oder Papa natürlich händehaltend.
  • Auf einem Beim stehen: Die Kinder stellen sich und heben ein festgelegtes Bein, sodass sie nur noch auf einem stehen. Auf Kommando wechseln sie folglich auf das andere und versuchen die Balance bis zum Nächsten Wechsel zu halten.

Natürlich ist dies nur ein kleiner Auszug, der fürs Kinderturnen typischen Turnübungen. Ebenfalls lassen sich nicht alle auf das Mutter-Kind-Turnen anwenden, da die Kinder hier in der Regel noch zu jung sind.

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