Laufrad Test Testsieger 2017 – Die besten Kinderlaufräder im Vergleich

Das Laufrad beruht auf eine Erfindung aus den Frühen des 18. Jahrhunderts: der Draisine oder einfach nur Laufmaschine. Es gilt als Vorreiter des Fahrrads. Heute ist das Kinderlaufrad ein beliebtes Bewegungsspielzeug für Kleinkinder ab etwa zwei Jahren. Dank des zweirädrigen Gefährts lernen sie mit meist viel Spaß die Balance zu halten. Das spielerische Training des Gleichgewichtssinn ist eine gute Vorbereitung auf das spätere Fahrradfahren ohne Stützräder.

Im Rahmen dieses Laufrad Vergleichs vergleichen wir aktuelle Modelle, um die Kaufentscheidung zu erleichtern. Natürlich muss die Wahl dabei nicht immer zwingend auf die Kinderlaufrad-Empfehlung fallen. Auch viele weitere Zweiräder können durchaus einen Kauf wert sein.
Wichtig bei einem Laufrad Test jedoch ist, dass die persönlichen Anforderungen (z. B. Material, Rahmengröße oder durch den TÜV geprüft) an ein solches Gefährt mit einbezogen werden. Es macht nur wenig Sinn, einem ausgezeichneten Kinderlaufrad Testsieger 2017 nachzugehen, der nicht den eigenen Erwartungen entspricht.

Laufrad Vergleich

Top-EmpfehlungPreis-Tipp
Puky Laufrad LR MEarly Rider Classic LaufradBIKESTAR Premium 10er Classic EditionKettler Laufrad SpeedyPinolino Pirat HolzlaufradLCP Kids TRAXPuky Wutsch W1
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Altersempfehlungab 2 Jahre2 bis 5 Jahre2 bis 3 Jahre2 bis 5 Jahre2 bis 5 Jahre2 bis 4 Jahreab 1,5 Jahre
min. Körpergröße90 cm90 cm88 cm90 cm88 cm92 cm80 cm
max. Tragkraft25 kg4,2 kg25 kg50 kg30 kg20 kg20 kg
MaterialMetallHolz (Birke)StahlStahlHolz (Birke)StahlMetall
Reifen10 ZollSchaumreifen12 + 14 ZollLuftreifen10 ZollLuftreifen10 ZollKunststoffreifen10 ZollLuftreifen10 ZollVollgummiräderSchaumreifen
Gewicht3,3 kg4,8 kg4,8 kg4,5 kg4,6 kg3 kg2,8 kg
Stattelhöhe verstellbar
Lenkradhöhe verstellbar
Bremsen
Lenkeinschlagsbegrenzung
Lenkerpolster
Trittbrett
TÜV geprüft
Vorteile
  • gute Qualität
  • sehr stabiler Rahmen
  • tiefer Durchstieg
  • kugelgelagerte Räder
  • Sicherheitsgriffe
  • weicher Sattel
  • verschiedene Farbvarianten
  • langjähriger Ersatzteilservice
  • sehr stylisch
  • gute Verarbeitung
  • bestickter Kunstledersattel
  • zertifiziert giftfreie Sicherheitslenkergriffe
  • tiefer Durchstieg
  • optimaler Federungskomfort
  • Seitenständer
  • in verschiedenen Farben erhältlich
  • stabiler Rahmen
  • in verschiedenen Designs erhältlich
  • kugelgelagerte Räder
  • Sicherheitsgriffe
  • gute Verarbeitung
  • 10 Jahre Pinolino-Plus-Garantie
  • auch in anderen Designs erhältlich
  • Schutzblech
  • Anti-Rutsch Griffe am Lenkrad
  • in verschiedenen Farben erhältlich
  • günstig
  • gute Qualität
  • stabiler Rahmen
  • selbststehend
  • Sicherheitsgriffe
  • weicher Sattel
  • verschiedene Farbvarianten
Nachteile
  • kein Seitenständer
  • hoher Preis
  • kein Seitenständer
  • Handbremse nur bedingt für Fahranfänger geeignet
  • kein Seitenständer
  • Sticker müssen selbst aufgeklebt werden
  • kein Seitenständer
  • niedrige Belastungsgrenze
  • kein Seitenständer
  • nur relativ kurzer Nutzzeitraum
  • fördert weniger das Gleichgewichtssinn
zum ProduktAngebot anzeigenAngebot anzeigenAngebot anzeigenAngebot anzeigenAngebot anzeigenAngebot anzeigenAngebot anzeigen
erhältlich bei:
  1. Puky Laufrad LR MTop-EmpfehlungVorteile: gute Qualität, sehr stabiler Rahmen, tiefer Durchstieg, kugelgelagerte Räder, Sicherheitsgriffe, weicher Sattel, verschiedene Farbvarianten, langjähriger ErsatzteilserviceNachteile: kein Seitenständeranzeigen
  2. Early Rider Classic LaufradVorteile: sehr stylisch, gute Verarbeitung, bestickter KunstledersattelNachteile: hoher Preis, kein Seitenständeranzeigen
  3. BIKESTAR Premium 10er Classic EditionVorteile: zertifiziert giftfreie Sicherheitslenkergriffe, tiefer Durchstieg, optimaler Federungskomfort, Seitenständer, in verschiedenen Farben erhältlichNachteile: Handbremse nur bedingt für Fahranfänger geeignetanzeigen
  4. Kettler Laufrad SpeedyPreis-TippVorteile: stabiler Rahmen, in verschiedenen Designs erhältlich, kugelgelagerte Räder, SicherheitsgriffeNachteile: kein Seitenständeranzeigen
  5. Pinolino Pirat HolzlaufradVorteile: gute Verarbeitung, 10 Jahre Pinolino-Plus-Garantie, auch in anderen Designs erhältlichNachteile: Sticker müssen selbst aufgeklebt werden, kein Seitenständeranzeigen
  6. LCP Kids TRAXVorteile: Schutzblech, Anti-Rutsch Griffe am Lenkrad, in verschiedenen Farben erhältlich, günstigNachteile: niedrige Belastungsgrenze, kein Seitenständeranzeigen
  7. Puky Wutsch W1Vorteile: gute Qualität, stabiler Rahmen, selbststehend, Sicherheitsgriffe, weicher Sattel, verschiedene FarbvariantenNachteile: nur relativ kurzer Nutzzeitraum, fördert weniger das Gleichgewichtssinnanzeigen
Kleinkind mit Helm fährt auf seinem Laufrad

Laufrad als sinnvolles Kindergeschenk

Ein Rutschauto (wie z. B. das Bobbycar) mag zwar das häufigste erste Gefährt eines Kindes sein, doch seit den 90er Jahren gewinnt auch das Laufrad immer mehr an Beliebtheit. Dies kommt nicht von ungefähr, fördert das 2-Rad-Gefährt das Gleichgewichtssinn. Außerdem bereitet es den Kleinen meist sehr viel Spaß. Haben sie den Dreh erst einmal raus, will das beste Kinderlaufrad gar nicht mehr weggelegt werden.

Auch wenn es sich sicherlich nicht pauschalisieren lässt, ein geeigneter Zeitpunkt für ein Laufrad ist der zweite Geburtstag. Ab 2 Jahre entspricht auch der Altersempfehlung der meisten Hersteller. Bis einschließlich dem dritten Lebensjahr sind die meisten Modelle geeignet. Die Tendenz der möglichen Nutzung liegt jedoch eher bei einem Kindesalter von etwa vier bis fünf Jahren.

Da das Laufrad dem Fahrrad sehr ähnelt, fällt der Umstieg später vielen Kleinkindern sehr leicht. Ihr Gleichgewicht auf zwei Rädern zu halten, haben sie schließlich bereits gelernt, sodass oftmals direkt auf Stützräder verzichtet werden kann. Auch das Lenken, bereitet ihnen meistens keine Schwierigkeit mehr. Stattdessen kann sich also voll darauf konzentriert werden, die Pedale zu treten und das Bremsen mit der Fahrradbremse erlernen.

Wichtig beim Fahren mit einem Laufrad

Wichtig ist, dass das Kind beim Fahren mit dem besten Laufrad einen für seine Kopfgröße geeigneten Schutzhelm trägt. Dabei sollte es keine Ausnahmesituationen geben, in denen dieser nicht getragen werden muss. Eltern sollten als Vorbild fungieren und daher auch selbst beim Radfahren einen Fahrradhelm tragen.

Außerdem sind Kinderlaufräder nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Ihnen fehlen wichtige Sicherheitsausstattungen wie eine Beleuchtung oder Reflektoren. Aber ein Kleinkind will man ohnehin nicht auf der Straße fahren lassen. Laufräder dürfen nur auf dem Bürgersteig oder besser auf einem Weg, abseits von einer dicht befahrenen Straße, gefahren werden.

Vorteile:

  • Kleinkinder haben den dreh schnell raus
  • fördert den Gleichgewichtssinn
  • schult die Motorik
  • erhöht die Mobilität
  • bereitet den meisten Kindern viel Spaß

Nachteile:

  • keine Stützfunktion die vor Umfallen schützt
  • manche Kleinkinder weigern sich einen (notwendigen) Schutzhelm zu tragen
  • lehrt (im Gegensatz zum Dreirad) nicht später die Pedale am Fahrrad zu treten

Puky-Laufrad im Video

Kleinkind fährt mit Puky-Laufrad

Eigenschaften die ein gutes Laufrad mitbringen sollte:

Beim Kauf eines Laufrades ist auf einige Eigenschaften achten, die ein gutes Modell mitbringen sollte. Diese Kriterien sind mitunter auch Bestandteil der Gesamtwertung des Kinderlaufrad-Vergleichs.

Altersempfehlung

Üblicherweise geben Hersteller eine Altersempfehlung für ihre jeweiligen Laufrad-Modelle an. Anhand dieser Empfehlung sollten sich Eltern beim Kauf orientieren. Ein Laufrad ab 1 Jahr ist in der Regel kleiner und zur Sicherheit mehr gepolstert, als ein solches für Kleinkinder ab 3 Jahren.

Tragkraft

Mit einer maximalen Tragkraft von mindestens 20 Kilogramm liegen alle Laufräder im Vergleich über dem Gewicht, was ein Kind mit vier bis fünf Jahren (laut WHO) auf die Waage bringt. Dennoch schadet etwas mehr Puffer nach oben nicht, schließlich wird das Gefährt im Alltag manchmal sehr beansprucht.

Rahmen

Auch wenn die Altersempfehlung als Richtwert gilt, gleicht natürlich kein gleichaltriges Kleinkind dem anderen. Manches Kind ist kleiner, manches dagegen größer. Beim Laufrad-Kauf ist daher auf eine geeignete Rahmengröße und eine ausreichende Höhenverstellung zu achten. 30 bis 40 Zentimeter sollten es schon sein.

Darüber hinaus spielt ebenso das Rahmenmaterial eine wichtige Rolle. Holz-Laufräder eignen sich besonders für den Innenbereich, da Naturhölzer vergleichsweise weich sind. Außerdem ist Holz ein umweltfreundliches Material.
Soll das Gefährt jedoch überwiegend draußen genutzt werden, empfiehlt sich witterungsbeständigeres Material wie Metall oder Kunststoff. Metall-Laufräder sind typischerweise aus Aluminium oder Stahl gefertigt und durch eine bunte Lackierung vor Wettereinflüssen geschützt. Kunststoff-Laufräder zeichnen sich insbesondere durch ihr leichtes Gewicht aus, sind aber eher untypisch und nur vereinzelt auf dem Markt erhältlich.

Praktisch ist, wenn der Rahmen auch mit einem Trittbrett ausgestattet ist. Auf einem solchen können Kinder, wenn sie Fahrt aufgenommen haben, ihre Füße anlehnen. Außerdem ermöglicht ein solches Trittbrett es auch, das Laufrad als Kinder-Roller zu benutzen, sodass Eltern sich einen Doppelkauf unter Umständen sparen können.

Sattel

Der Sattel sollte in der Höhe verstellbar sein, sodass das Laufrad mit dem Kleinkind mitwächst. Zumindest in der niedrigsten Einstellung sollten dabei beide Füße für einen festen Stand den Boden berühren. Dies entspricht der optimalen Höheneinstellung. Muss der Sattel dazu sehr weit ausgefahren werden, ist ggf. eine größere Rahmengröße besser geeignet.

Darüberhinaus sollte der Laufrad-Sattel natürlich auch gut gepolstert sein, sodass das Kind bequem sitzt. Für einen guten Halt, sind die meisten außerdem auch ergonomisch dem kleinen Kinder-Popo angepasst.

Lenker

Auch der Lenker sollte sich am Kinderlaufrad entsprechend der Kindesgröße verstellen lassen. Optimal ist eine Einstellung, bei der das Kind einen aufrechten Sitz hat und den Lenker ohne durchstrecken der Arme greifen kann. Eine zu niedrige Lenkerhöhe verschlechtert nicht nur die Fahrzeuggeometrie, sondern lenkt auch den Blickwinkel zu sehr auf den Boden, sodass die Reaktionszeit in Gefahrensituationen steigt.

Zudem wird seitens mancher Hersteller, dass das Laufrad keine Lenkeinschlagsbegrenzung hat. Eine solche Begrenzung des Lenkeinschlags erhöht im Falle eines Umfallens das Verletzungsrisiko, da der Lenker in seiner Ausrichtung nicht weiter nachgeben kann.
Umgekehrt erhöht eine fehlende Lenkeinschlagsbegrenzung jedoch auch das Risiko, dass sich das Kind beim Gebrauch etwas einklemmt. Eltern müssen selbst entscheiden, was ihnen wichtiger ist.

Durch Sicherheitslenkergriffe und dicke Lenkerpolster kann das Verletzungsrisiko weiter gesenkt werden. Da die Kinderhände während der Fahrt stets in Berührung mit den Griffen stehen, ist natürlich darauf zu achten, dass diese keine Schadstoffe enthalten.

Reifen

Kinderlaufräder werden mit verschiedenen Bereifungen angeboten. Reifen aus Softschaum, luftbefüllte Gummireifen und solche aus Vollgummi federn während der Fahrt besser ab und sorgen für ein angenehmeres Fahrgefühl, als es beispielsweise bei Hartgummireifen der Fall ist.

Natürlich sollten beide Räder einen sanften Lauf haben. Gute Laufräder sind daher mit einem hochwertigen Lager ausgestattet. Einige Hersteller empfehlen, diese gelegentlich zu ölen. Hier ist sich jedoch ausdrücklich an die Pflegeanweisungen der beiliegenden Bedienungsanleitung zu halten.

Bremsen

Kinder, die das Laufradfahren grade erst lernen, sind meist jedoch noch nicht in der Lage, mittels Handbremse zu bremsen. Einerseits fehlt ihnen meist die Kraft dazu und andererseits sind sie noch nicht dazu in der Lage, verschiedene Bewegungsabläufe gleichzeitig zu koordinieren. Dies hat ein erhöhtes Verletzungsrisiko zu Folge.

Für Fahranfänger empfiehlt es sich daher besser auf ein Kinderlaufrad ohne Bremse zurückzugreifen. Das Kind wird schnell lernen, mit seinen Füßen zum Halt zu kommen. Ein Laufrad mit Bremse ist eher für ein fortgeschrittenes Alter geeignet, indem der Umgang beispielsweise vom Fahrradfahren schon geübt ist.

Weiteres Zubehör

Über die verschiedenen Eigenschaften hinaus, die ein gutes Kinderlaufrad mitbringen sollte, gibt es auch noch verschiedenes Zubehör. Solches Laufrad-Zubehör eignet sich natürlich prima als Geburtstagsgeschenk von Freunden und Verwandten.

  • Seitenständer
  • Tragegurt
  • Klingel/Glocke
  • Sicherheitswimpel/Fahne
  • Lenkerkorb/Lenkertasche

Hersteller von Laufrädern für Kinder

Sah es vor einigen Jahren noch anders aus, mischen mittlerweile viele Laufrad-Hersteller auf dem Markt mit. Die bekanntesten deutschen Marken sind sind mit Abstand wohl Puky und Kettler. Aber auch Kokua aus Roetgen gewinnt mit seiner Like to Bike Modellreihe immer mehr an Beliebtheit. Die Spielwarenfabrik BIG mag zwar insbesondere für ihre Rutschautos bekannt sein, führt aber auch ein Laufrad im Sortiment. Über die genannten Firmen hinaus, gibt es natürlich noch viele weitere:

  1. BIG Spielwarenfabrik
  2. Bikestar
  3. Disney
  4. E&L Cycles
  5. Early Rider
  6. Hauck
  7. Hess-Spielzeug
  8. Hudora
  9. Kawasaki
  10. Kettler
  11. Kids Enduro
  12. KinderKraft
  13. Kokua
  14. LCP Kids
  15. Milly Mally
  16. Pinolino
  17. Plaho Spielwaren
  18. Puky
  19. S. Cool
  20. Smoby
  21. United Kids

Sicherlich mag es immer mal eine Vorliebe gegenüber der einen oder anderen Marke geben. Für einen objektiven Laufrad-Vergleich sollten diese persönlichen Sympathien jedoch kurzzeitig abgelegt werden. Nur so lässt sich das richtige Modell finden, welche den eigenen Bedürfnissen bzw. denen des Kindes entspricht.
Mitunter kann die Wahl dabei auch auf einen NoName-Hersteller fallen. Wichtig jedoch ist, dass dessen Produkt trotzdem TÜV-, GS- oder durch eine sonstige anerkannte Prüfstelle geprüft ist.

Kinderlaufrad kaufen

Sicherlich mögen Eltern beim Laufrad-Kauf im Fahrradfachhandel am besten beraten sein. Doch wird sich im Vorfeld bereits informiert, auf welche Kaufkriterien es ankommt, ist eine solche Beratung meist nicht mehr zwingend nötig. Stattdessen bietet es sich an, verschiedene Modelle selbst zu vergleichen und mit Hilfe unabhängiger Testberichte für eines zu entscheiden.

Ist die Wahl getroffen, lässt sich das gewählte Laufrad bequem über das Internet (z. B. Amazon oder eBay) nach Hause bestellen. Dies hat häufig gleich mehrere Vorteile, gegenüber dem Einkauf im stationären Handel:

  • unabhängige Beratung:
    Nicht immer beraten Verkäufer nach den Bedürfnissen des Kunden, sondern wollen das Laufrad verkaufen, welches die größte Gewinnmarge mit sich bringt. Eltern die selbst vergleichen, können sich sicher sein ein Modell zu wählen, welches auf sie abgestimmt ist.
  • größere Auswahl:
    Häufig führen Fachhandel und Babyfachmarkt nur wenige verschiedene Laufrad-Hersteller im Sortiment. Weitere können höchstens auf Kundenwunsch bestellt und daher vorher auch gar nicht getestet werden. In Internetshops ist die Auswahl meist deutlich größer.
  • günstigere Preise:
    Sicherlich mag auch der stationäre Handel gute Angebote haben, häufig jedoch wird sich aber einfach nur Listenpreis des Herstellers orientiert. Der Preisvergleich im Internet kann unter Umständigen viel Geld sparen.
  • weniger Stress:
    Ein Laufrad mit dem Kind kaufen zu fahren, kann durchaus sehr stressig werden. Obwohl die Eltern sich bereits für ein bestimmtes Modell entschieden haben, quengelt der Nachwuchs rum, doch lieber das andere mit bunten Motiven zu wollen. Per Onlineshopping wird das Rad bequem per Post verschickt und kann zuhause in ruhe ausprobiert werden.
  • gesetzliches Rückgaberecht:
    Natürlich bieten viele Fachhändler auch ein freiwilliges Rückgaberecht an, jedoch ist dieses nicht selten an vielen Bedingungen geknüpft. Online haben Käufer in Deutschland per Gesetz das Recht, einen Artikel nach bis zu 14 Tagen zurückzuschicken. Einzelne Onlinehändler wie Amazon weiten dieses Umtauschrecht sogar auf 30 Tage aus.

Gelegentlich gibt es auch Laufräder beim Discounter im Angebot. Sofern das jeweilige Modell den eigenen Ansprüchen genügt und entweder das TÜV- oder GS-Siegel trägt, gibt es grundsätzlich erst einmal nichts einzuwenden. Es empfiehlt sich trotzdem den Preis anderweitig zu vergleichen. Nicht immer sind die Angebotspreise beim Discounter oder im Supermarkt auch zwingend am billigsten.

Wertungsverfahren im Laufrad Vergleich 2017

Der Laufrad Vergleichstest beruht auf einen Vergleich (kein eigener Test) verschiedener Modelle. Er berücksichtigt technische Eigenschaften, wie auch verschiedene (mitunter sicherheitsrelevante) Ausstattungsmerkmale. Darüber hinaus wurden auch zahlreiche Erfahrungsberichte von Käufern, Meinungen, Reviews und professionelle Testberichte mit einbezogen. Anhand der umfangreichen Datenerhebung konnte schließlich eine Kinderlaufrad Empfehlung ermittelt werden.

Einem in der Praxis oder Labor durchgeführten Laufrad Test entspricht dieser Vergleich jedoch nicht. Er ist viel mehr als eine umfangreiche Zusammenfassung verschiedener Quellen anzusehen. Für einen professionellen Praxistest unter Laborbedingungen wird ausdrücklich an die einschlägigen Verbrauchermagazine, wie der Stiftung Warentest oder auch Ökotest, verwiesen.
Darüberhinaus empfiehlt sich außerdem ein Blick in die Liste der aktuellen Laufrad-Bestseller bei Amazon. Diese umfasst besonders gern gekaufte Modelle, bei denen eine hohe Kundenzufriedenheit naheliegt.

Laufrad Tests der Verbrauchermagazine

Über diesen Kinderlaufrad-Vergleich hinaus, haben auch einschlägige Verbrauchermagazine, wie die Stiftung Warentest oder der Öko-Test Verlag, in der Vergangenheit bereits verschiedene Laufräder getestet und einen Testsieger ermittelt.

Laufrad Test der Stiftung Warentest

Stiftung Warentest CoverEin ausführlicher Laufrad Test der Stiftung Warentest ist in der Ausgabe 07/2008 zu finden. Insgesamt wurden 15 Modelle für 40 bis 199 Euro unter die Lupe genommen. Berücksichtigt wurden die Fahreigenschaften (55%), die Sicherheit & Haltbarkeit (25%), die Handhabung (15%), sowie die enthaltenen Schadstoffe (5%). Nur zwei der getesteten Kinderlaufräder schlossen knapp mit der Note gut ab:

  • Kettler Speedy (10 Zoll)
  • Kokua LIKEaBIKE Mountain

Elf der getesteten Räder wurden mit mangelhaft bewertet. Größter Kritikpunkt der Stiftung Warentest waren die krebserregenden Schadstoffe in den Griffen am Lenker. Die Schadstoffbelastung hat schließlich zur starken Abwertung verschiedener, sonst eigentlich guter bis mittelmäßiger Modelle, geführt.

Zu berücksichtigen ist, dass der Testbericht mittlerweile einige Jahre zurückliegt. Es liegt nahe, dass zahlreiche Hersteller zwischenzeitig nachgebessert haben.

Kinderlaufrad Test im Öko-Test Verlag

Öko-Test CoverAuch der Öko-Test Verlag hat in der März-Ausgabe von 2012 (kostenpflichtiger Download) insgesamt zehn Kinderlaufräder getestet. Darunter konnten jedoch nur drei Modelle im Prüfverfahren überzeugen. Über die Hälfte der geprüften Produkte schlossen dagegen mit mangelhaft ab.

Größer Kritikpunkt seitens Ökotest war die Schadstoffbelastung. So wurde bei einem Kinderlaufrad im Labor sogar der in Spielzeug verbotenen Weichmacher DEHP gefunden. Außerdem wurde die wackelige und weniger bruchsichere Konstruktion so manches Billigmodells kritisiert.

Öko-Test mahnt ausdrücklich, nicht am falschen Ende zu sparen: Laufräder der unteren Preisklassen seien schnell und einfach aus günstigen Materialien und Bauteilen gefertigt.

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