Kinderroller Test & Vergleich 2018

Kinderroller Test Testsieger 2018 – Die besten Tretroller für Kinder im Vergleich

Kinderfahrzeuge gibt es viele. Der Scooter Roller für Kinder ist nur eines von vielen, die der Markt hergibt. Gleichzeitig ist er neben dem Kinderfahrrad ebenso eines der beliebtesten überhaupt. Damit die Freude an dem Gefährt auch wirklich lange währt, gilt es beim Kauf eines guten Tretrollers einige wichtige Kaufkriterien zu beachten. Welche das genau sind, verraten wir im Rahmen unseres umfangreichen Kaufratgebers für Eltern.

Darüber hinaus stellen wir verschiedene Modelle mitsamt ihrer Vor- und Nachteile vor und unterziehen sie einem ausführlichen Vergleich ihrer Ausstattung gem. Herstellerangaben. Außerdem benennen wir mit dem Hudora Big Wheel Roller 205 auch unsere persönliche Empfehlung. Diese ist jedoch völlig unverbindlich und muss sich selbstverständlich nicht mit dem eigenen Testsieger im Kinderroller Test 2018 decken. Gleiches gilt für das Testergebnis von Öko-Test, auf welches wir im weiteren Verlauf ebenso eingehen.

Kinderroller Vergleich

Top-EmpfehlungSpar-Tipp
HUDORA Big Wheel Scooter 205Puky Kinder­roller R 03 (5343)Bikestar KickscooterAuthentic Sports GLOBBER Elite SolidPuky Kinder­scooter R 1BAYTTER LED-KinderscooterHUDORA Stunt-Scooter XQHUDORA Cityroller Street DragonSmoby Tretroller Frozen (750325)Smoby Roller Paw Patrol (750164)
Altersklasseab 6 Jahreab 3 Jahreab 7 Jahreab 3 Jahreab 2 Jahreab 3 Jahreab 8 Jahreab 3 Jahreab 5 Jahreab 3 Jahre
Belastbarkeitmax. 100 kgmax. 50 kgmax. 60 kgmax. 50 kgmax. 20 kgmax. 75 kgmax. 100 kgmax. 50 kgmax. 50 kgmax. 20 kg
verstellbarer Lenker79 bis 104 cm64 bis 73 cm76 bis 90 cm64 bis 84 cm55 bis 67 cm69 bis 84 cm82,5 cm61 bis 82 cm75 bis 83 cm67 bis 70 cm
MaterialAluminiumAluminiumStahlMetallAluminiumAluminiumT5 AluminiumAluminiumMetallMetal
Farbeschwarz/grün(weitere Farben)rot/gelb(weitere Farben)blau(weitere Farben)sky-blau(weitere Farben)blau/rot(weitere Farben)blau(weitere Farben)rot(weitere Farben)grünEisprinzessin(weitere Motive)Paw Patrol
Reifenanzahl2 Schaumreifen2 Schaumreifen2 Luftreifen3 PU-Rollen(2 vorne & 1 hinten)3 Schaumreifen(1 vorne & 2 hinten)3 PU-Räder(2 vorne & 1 hinten)2 PU-Rollen2 Kunststoffrollen2 Rollen3 Rollen(1 vorne & 2 hinten)
rutschfestes Trittbrett
Bremsen
Relfektoren
Schmutzfänger(jedoch nur vorne)
Ständer(nicht erforderlich)(nicht erforderlich)(nicht erforderlich)(nicht erforderlich)
zusammenklappbar
Vorteile
  • gute Verarbeitung
  • bis 100 kg be­last­bar
  • große Big­Wheel Rollen (205 mm) mit RX-Technologie
  • kugel­ge­lagertes Fahr­werk (ABEC 5)
  • tief liegen­des Tritt­brett
  • Sicher­heits­hand­griffe mit Auf­prall­schutz
  • justier­barer Um­hänge­gurt
  • Re­flek­toren an Deck & Lenker
  • intu­i­tiver Falt­mecha­nis­mus (Heavy Duty)
  • Hinter­rad­reibungs­bremse
  • stabiler Ständer
  • in vielen Farben erhältlich
  • gute Verarbeitung
  • hoch­wertige Schaum­reifen
  • kugel­ge­lagerte Lenkung
  • mit Klick-Fuß­bremse
  • Lenker­polster
  • stoß­feste Pulver­lackierung
  • Sicher­heits­lenker­griffe
  • bis 50 kg be­last­bar
  • stabiler Ständer
  • inkl. Glocke
  • gute Verarbeitung
  • gefe­derte Luft­be­reifung (30,5 cm) auf Alu­mini­um­felgen
  • kugel­ge­lagerte Lenkung
  • Vorder- & Hinter­rad-Hand­bremse
  • in Höhe & Neigung ver­stell­barer Lenker
  • schlag­feste Lackierung
  • mit Sicher­heits­lenker­griffe
  • Lenker mit Sicher­heits-Prall­polster
  • bis 60 kg be­last­bar
  • rutsch­festes Tritt­brett
  • Sicher­heits­muttern an den Achsen
  • gute Verarbeitung
  • mit Nylon verstärkt Bi-Injektion Tritt­fläche aus gum­mier­tem Anti­rutsch­material
  • Hi-impact double Injection Reibungs­bremse
  • bis zu 50 kg belast­bar
  • kugel­ge­lagertes Fahr­werk (ABEC 5)
  • ultra tiefes XL-Pro Low Rider Deck
  • bleibt ohne Ständer stehen
  • zuschalt­bare Lenk­ein­rastung
  • ergo­no­mische Hand­griffe
  • mit Super-High-Rebound PU-Rollen (120 & 80 mm)
  • gute Verarbeitung
  • hoch­wertige Schaum­reifen
  • kugel­ge­lagerte Lenkung
  • mit Lenker­polster
  • stoß­feste Pulver­lackierung
  • Sicher­heits­lenker­griffe
  • bleibt ohne Ständer stehen
  • gute Verarbeitung
  • ergono­mischer Lenker
  • rutsch­feste PU-Räder
  • ein­faches Falt­system
  • leuchtende Rollen (elektro­mag­ne­tisch ohne Batterien)
  • bis 75 kg belast­bar
  • bleibt ohne Ständer stehen
  • gute Verarbeitung
  • sehr robust
  • extra-schnelle High-Rebound-Rollen auf ver­stärk­ten Nylon-Felgen
  • ver­stärk­ter BMX-Lenker
  • mit Flex-Hinter­rad­reibungs­bremse
  • kugel­ge­lagert (ABEC 7)
  • bis 100 kg belast­bar
  • robuste Gummi­griffe
  • Neco-Steuerungs­satz mit 360°-Lenkung
  • gute Verarbeitung
  • mit Motor Sound und rot-beleuchtete Rauch­schwaden
  • hoch­wertige ABEC-5-Kugel­lager
  • bis 50 kg belast­bar
  • Hinter­rad­reibungs­bremse
  • günstig
  • gute Verar­bei­tung
  • kratz­fester Motiv­druck
  • Hinter­rad­reibungs­bremse
  • Griffe ein­klapp­bar
  • bis 50 kg belastbar
  • gute Verarbeitung
  • kratz­fester Paw Patrol Auf­druck
  • selbst­stehend
  • breite Trittfläche
Nachteile
  • Trittbrett nicht rutsch­hemmend
  • nicht StVO-tauglich
  • nicht zusammen­klapp­bar
  • nicht StVO-tauglich
  • hoher Preis
  • nicht zusammen­klapp­bar
  • nicht StVO-tauglich
  • nicht StVO-tauglich
  • nur bis 20 kg belast­bar
  • nicht zusammen­klapp­bar
  • nicht StVO-tauglich
  • nicht StVO-tauglich
  • Lenker nicht höhen­ver­stell­bar
  • Tritt­brett nicht rutsch­hemmend
  • nicht zusammen­klapp­bar
  • kein Ständer
  • nicht StVO-tauglich
  • Trittbrett nicht rutsch­hemmend
  • kein Ständer
  • nicht StVO-tauglich
  • Trittbrett nicht rutsch­hemmend
  • kein Ständer
  • nicht StVO-tauglich
  • nicht zusammen­klappbar
  • nur bis 20 kg belast­bar
  • Tritt­brett nicht rutsch­hemmend
  • keine Bremse
  • nicht StVO-tauglich
zum Produkt
erhältlich bei:
  • 71,98
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  • 19,98
  • 19,98
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  1. HUDORA Big Wheel Scooter 205Top-EmpfehlungVorteile: gute Verarbeitung, bis 100 kg be­last­bar, große Big­Wheel Rollen (205 mm) mit RX-Technologie, kugel­ge­lagertes Fahr­werk (ABEC 5), tief liegen­des Tritt­brett, Sicher­heits­hand­griffe mit Auf­prall­schutz, justier­barer Um­hänge­gurt, Re­flek­toren an Deck & Lenker, intu­i­tiver Falt­mecha­nis­mus (Heavy Duty), Hinter­rad­reibungs­bremse, stabiler Ständer, in vielen Farben erhältlichNachteile: Trittbrett nicht rutsch­hemmend, nicht StVO-tauglich
  2. Puky Kinder­roller R 03 (5343)Vorteile: gute Verarbeitung, hoch­wertige Schaum­reifen, kugel­ge­lagerte Lenkung, mit Klick-Fuß­bremse, Lenker­polster, stoß­feste Pulver­lackierung, Sicher­heits­lenker­griffe, bis 50 kg be­last­bar, stabiler Ständer, inkl. GlockeNachteile: nicht zusammen­klapp­bar, nicht StVO-tauglich
  3. Bikestar KickscooterVorteile: gute Verarbeitung, gefe­derte Luft­be­reifung (30,5 cm) auf Alu­mini­um­felgen, kugel­ge­lagerte Lenkung, Vorder- & Hinter­rad-Hand­bremse, in Höhe & Neigung ver­stell­barer Lenker, schlag­feste Lackierung, mit Sicher­heits­lenker­griffe, Lenker mit Sicher­heits-Prall­polster, bis 60 kg be­last­bar, rutsch­festes Tritt­brett, Sicher­heits­muttern an den AchsenNachteile: hoher Preis, nicht zusammen­klapp­bar, nicht StVO-tauglich
  4. Authentic Sports GLOBBER Elite SolidVorteile: gute Verarbeitung, mit Nylon verstärkt Bi-Injektion Tritt­fläche aus gum­mier­tem Anti­rutsch­material, Hi-impact double Injection Reibungs­bremse, bis zu 50 kg belast­bar, kugel­ge­lagertes Fahr­werk (ABEC 5), ultra tiefes XL-Pro Low Rider Deck, bleibt ohne Ständer stehen, zuschalt­bare Lenk­ein­rastung, ergo­no­mische Hand­griffe, mit Super-High-Rebound PU-Rollen (120 & 80 mm)Nachteile: nicht StVO-tauglich
  5. Puky Kinder­scooter R 1Vorteile: gute Verarbeitung, hoch­wertige Schaum­reifen, kugel­ge­lagerte Lenkung, mit Lenker­polster, stoß­feste Pulver­lackierung, Sicher­heits­lenker­griffe, bleibt ohne Ständer stehenNachteile: nur bis 20 kg belast­bar, nicht zusammen­klapp­bar, nicht StVO-tauglich
  6. BAYTTER LED-KinderscooterVorteile: gute Verarbeitung, ergono­mischer Lenker, rutsch­feste PU-Räder, ein­faches Falt­system, leuchtende Rollen (elektro­mag­ne­tisch ohne Batterien), bis 75 kg belast­bar, bleibt ohne Ständer stehenNachteile: nicht StVO-tauglich
  7. HUDORA Stunt-Scooter XQVorteile: gute Verarbeitung, sehr robust, extra-schnelle High-Rebound-Rollen auf ver­stärk­ten Nylon-Felgen, ver­stärk­ter BMX-Lenker, mit Flex-Hinter­rad­reibungs­bremse, kugel­ge­lagert (ABEC 7), bis 100 kg belast­bar, robuste Gummi­griffe, Neco-Steuerungs­satz mit 360°-LenkungNachteile: Lenker nicht höhen­ver­stell­bar, Tritt­brett nicht rutsch­hemmend, nicht zusammen­klapp­bar, kein Ständer, nicht StVO-tauglich
  8. HUDORA Cityroller Street DragonVorteile: gute Verarbeitung, mit Motor Sound und rot-beleuchtete Rauch­schwaden, hoch­wertige ABEC-5-Kugel­lager, bis 50 kg belast­bar, Hinter­rad­reibungs­bremseNachteile: Trittbrett nicht rutsch­hemmend, kein Ständer, nicht StVO-tauglich
  9. Smoby Tretroller Frozen (750325)Spar-TippVorteile: günstig, gute Verar­bei­tung, kratz­fester Motiv­druck, Hinter­rad­reibungs­bremse, Griffe ein­klapp­bar, bis 50 kg belastbarNachteile: Trittbrett nicht rutsch­hemmend, kein Ständer, nicht StVO-tauglich
  10. Smoby Roller Paw Patrol (750164)Vorteile: gute Verarbeitung, kratz­fester Paw Patrol Auf­druck, selbst­stehend, breite TrittflächeNachteile: nicht zusammen­klappbar, nur bis 20 kg belast­bar, Tritt­brett nicht rutsch­hemmend, keine Bremse, nicht StVO-tauglich
Kinderroller
Kleinkind fährt mit Kinderroller mit drei Räder

Roller für Kinder

Der Tretroller (engl.: Kickscooter) ist eines von vielen Kinder­fahr­zeugen, die der Spiel­zeug­markt für Kinder so anzu­bieten hat. Und mittler­weile schon seit Jahr­zehn­ten gewinnt das Gefährt immer mehr an Beliebt­heit. Dies längst nicht mehr nur bei Klein­kindern, son­dern ebenso bei Jugend­lichen und sogar Erwachsenen.

Oftmals wünscht sich der Nachwuchs einen Kinder­roller ab 3 Jahre. Dies entspricht auch der Alters­emp­feh­lung vieler Roller­modelle. Einige können aber sogar schon ab dem 2. Lebens­jahr gefahren werden. Anstelle von zwei, sind diese Kinder Scooter Roller mit drei Räder aus­ge­stattet, wodurch es den Jüngsten darauf leichter fällt, das Gleich­gewicht zu halten.

Ist ein Kinderroller sinnvoll?

Für Kinder gibt es viele Spielzeuge. Ebenso zahl­reiche, mit denen sie an der frischen Luft fahren können. Der Tret­roller ist also nur eines von vielen Fort­be­wegungs­spiel­zeugen. Und wie bei nahezu allen Kinder­spiel­zeugen, besteht auch in ihm keine zwingende Not­wen­dig­keit. Es gibt deut­lich wichtigere Kinder­anschaffungen.
Nichts desto trotz ist ein Kinderroller sinnvoll! Der Sinn von Spiel­zeugen ist es schließ­lich, dass sie Spaß machen. Diese Eigen­schaft erfüllt das Kinder­ge­fährt zu­ver­lässig bei den meisten Klein­kindern. Doch nicht nur in dieser Alters­generation, auch ältere Kinder, Jugend­liche und sogar Erwachsene erfreuen sich häufig noch an dem Gefährt.

Das Pro und Kontra eines guten Kinderscooters gilt es natür­lich selbst abzuwägen. Insbe­sondere unter Anbe­tracht der mög­lichen Kinder­fahr­zeug­alter­na­tiven, welche der Spiel­zeug­markt so zu bieten hat.

Vorteile:

  • bereitet nicht nur Kleinkindern viel Spaß
  • animiert zur Bewegung an der frischen Luft
  • schult das Gleichgewicht
  • sorgt für Mobilität
  • viele Tretroller sind mitwachsend bzw. höhen­ver­stellbar
  • kann oftmals platzsparend zusammen­ge­klappt werden

Nachteile:

  • Anschaffungskosten (es gibt jedoch auch günstige Kinder­roller)
  • empfohlene Schutzausrüstung (z. B. Helm) wird von Kindern nicht immer gleich akzeptiert

Video: HUDORA Street-Dragon Kinderroller mit LED und Motorgeräusche

HUDORA Street-Dragon 120

Alternativen zum Kinderscooter

Fahrbare Untersätze für Kinder bietet der Spiel­zeug­markt es so manche. Der Roller ist dabei nur eines von vielen. Und auch er ist letzt­end­lich nur ein Ober­be­griff für zahl­reiche ver­schie­dene Roller­typen. Doch es gibt einige sinn­volle Alternativen:

  • Ein schönes Kinderfahrrad ist da fast schon Pflicht für Kinder. Damit steht es auch gar nicht so wirk­lich in Konkur­renz zum Kinder­roller. Dank Stütz­räder lässt es sich auch relativ früh fahren. Die Art der Fort­be­we­gung ist auf­grund der Pedale natür­lich eine andere.
  • Quasi die goldene Mitte aus Fahrrad und Tret­roller, ist das Lauf­rad. Es ist fast schon wie ein Sitz­roller. Das Fahren im Sitzen fällt den meisten Klein­kindern leichter, als im stehen. Darum eignet es sich vor allem für die jüngeren Kinder.
  • Auch das Dreirad ist ein weiteres alter­na­tives Fort­be­we­gungs­spiel­zeug für Kinder. Jedoch eben­falls für die eher kleineren. Mit einer Schub­stange lässt sich der Nach­wuchs darauf sogar von den Eltern schieben.
  • Für bereits ältere Kinder, mit einem aus­ge­prägten Gleich­ge­wichts­sinn, kann auch das Skate­board eine Alter­na­tive sein. Der Anspruch eines solchen Roll­bretts ohne Lenk­stange ist natür­lich etwas höher, als wie bei einem Roller mit Lenker, an dem sich während der Fahrt fest­ge­halten werden kann.

Jede der Alternativen bringen ihre Vor- und Nach­teile mit sich. Anhand dieser gilt es abzu­wägen, ob sich eines der Kinder­gefährte möglicher­weise doch besser eignet, als ein Test­sieger im Zwei- bzw. Drei­rad­scooter Test.

Kriterien für einen Testsieger im Kinderroller Test 2018

Ein Testsieger im Kinderroller Test 2018 ist von ver­schie­denen Test­kriterien abhängig. Darunter mit­unter auch solche von persön­licher Natur. Statt sich also auf fremde Test­noten zu ver­lassen, gilt es selbst zu ver­gleichen und ein Modell zu wählen, welches den eigenen Anfor­der­ungen weitest­gehend ent­spricht. Dabei ist nach wesent­lichen Kauf­kriterien zu gehen:

Rollertyp

Bevor überhaupt ein Rollermodell näher in Betracht gezo­gen werden kann, ist sich zunächst auf einen Roller­typen fest­zu­legen. Grund­legend wird dabei zwischen fol­gen­den Typen unter­schieden:

  • Tret­roller
    Der Tret­roller gilt als der klassische Kinder­roller. Auf ihm wird sich stehend, durch vom Boden weg­tre­tend fort­be­wegt. Viele Kick­scooter sind falt­bar und und lassen sich damit im Koffer­raum mit auf Aus­flüge nehmen. Dank Schulter­gurt können Mama oder Papa ihn auch während des Spazierens bequem am Körper tragen, wenn der Nach­wuchs mal nicht mehr fahren möchte.
  • Stuntscooter
    Bereits älteren Kindern macht das einfache Rollern mög­licher­weise keinen Spaß mehr. Sie suchen den Kick, indem sie kleinere Kunst­stücke ein­stu­dieren. Der Stunt Scooter ist speziell für diese Belas­tun­gen aus­ge­legt. Um­ge­kehrt beschränkt er sich auf das Wesent­liche, als wie unnötige Gim­micks. Im Ideal­fall ist der Stunt­roller dadurch sogar auch etwas günstiger.
  • Sitzroller
    Ein Sitzscooter ist im Grunde genommen nichts anderes, als ein Rutsch­ge­fährt, auf dem bereits die kleinsten fahren können. Viele Babys bekommen zum ersten Geburts­tag ein Rutsch­auto, wie das Bobby­car oder PUKYlino, geschenkt.
  • Elektroroller
    Beim Elektroscooter bedarf es keiner eigenen Muskel­kraft, um voran­zu­kommen. Statt­dessen sorgt ein leistungs­starker Elektro­motor, für die nötigen Antrieb. So mancher E-Roller erreicht dabei Geschwin­dig­keiten von bis zu 50 km/h. Ein Kinder­spiel­zeug ist der E-Scooter damit gewiss nicht mehr. Manche Modelle gibt es auch mit Sitz. Mit einem klassischen Motor­roller sind sie dennoch nicht zu vergleichen.

Unsere umfangreiche Vergleichstabelle umfasst (mit Aus­nahme vom HUDORA Stunt-Scooter XQ) aus­schließ­lich Tret­roller für Kinder. Für andere Modell­typen empfiehlt sich ein anderer Ver­gleich. Für Klein­kinder sind Eltern mit einem Kick­scooter aber in aller Regel am besten bedient.

Räder

Kinderroller werden mit zwei oder drei Räder ange­boten. Drei­rädrige Modelle eignen sich vor allem für die jüngeren Kinder. Sie sind näm­lich selbst­stehend, so­dass es leichter fällt, darauf das Gleich­gewicht zu halten. Zwei­rädrige Roller mögen umge­kehrt zwar ein höheres Gleich­ge­wichts­sinn er­for­dern, sind dafür aber schneller und weniger zu fahren. Mit nur zwei Rädern kann das Gefährt außer­dem auch nicht eigen­ständig stehen, sondern bedarf dazu einen aus­klapp­baren Ständer.

Neben der Anzahl, wirkt sich aber auch die Reifen­größe auf das Fahr­ver­halten aus. So gibt es Roller­modelle mit kleinen, wie auch solche mit großen Rädern.
Die sogenannten Big Wheel Kinder­roller zeich­nen sich dabei nicht nur durch ihre gute Wendig­keit und hohe Geschwin­dig­keit aus, son­dern sind zudem noch sehr lauf­ruhig. Dies liegt an der größeren Lauf­fläche, mit der über kleinere Uneben­heiten am Boden schlicht­weg hin­weg­ge­fahren wird. Somit eignen sie sich nicht nur für den Bürger­steig, sondern ebenso für etwas unebenere Waldwege.

Neben dem HUDORA Scooter Roller Big Wheel 205 ver­fügt auch der Bike­star Kicks­cooter über eine große Berei­fung. Letzterer hat jedoch Luft­reifen, welche für eine zusätz­liche Dämpfung sorgen. Anders als Schaum­reifen, sind die luft­ge­füllten im Praxis­test jedoch anfällig für scharfe Scherben und spitze Nägel bzw. Schrau­ben. Einmal hinein­ge­fahren, ist es erforder­lich, das Loch mit Flick­zeug zu flicken. Bei PU-Reifen wird der Fremd­körper dagegen einfach heraus­ge­zogen und sofort wieder weitergefahren.

Höhenverstellbarer Lenker

Mit einer höhenverstellbaren Lenkstange wird der Geld­beutel geschont, denn dank ihr ist der Kinder­roller mit­wach­send und so für lange Zeit nutz­bar. Wie schnell Kinder wachsen, zeigt die Körper­größen­tabelle der WHO.

Natürlich muss der Roller­lenker sich nicht bis zur Kopf­ober­kante aus­ziehen lassen. Dies wäre näm­lich nicht nur äußerst un­be­quem, son­dern würde auch das Verletzungs­risiko immens erhöhen, als wie bei einem nied­rig ein­ge­stell­ten Lenker.
Als gängiger Richtwert ist sich am Bauch­nabel zu orien­tieren. Der Scooter­lenker sollte sich in etwa auf dessen Höhe befin­den, während das Kind auf dem Tritt­brett steht. Dadurch ist ein festerer und somit sichererer Stand gewährt. Außer­dem werden durch die leicht gebeugte Hal­tung, auch Stöße besser abge­federt. Dies ist wesent­lich rücken­schonen­der, als wie bei einer zu hoch ein­ge­stell­ten Lenker­stange. Frei­lich von dieser Richt­höhe ausge­nommen ist der Lenker bei einem Sitzroller.

Idealerweise geschieht die Höhenverstellung werk­zeug­los. Viele Modelle sind dazu mit einem Schnell­ver­schluss aus­ge­stattet. Wird dagegen Werkzeug benötigt, muss dies natür­lich kein direktes Aus­schluss­kriterium im Kinder­roller-Vergleich sein. Ange­passt wird die Höhe ja nun auch nicht täg­lich. Wichtig ist überhaupt eine Ver­stell­mög­lich­keit, sodass der Kick­scooter mit­wachsen kann.

Belastbarkeit

Neben der Größe, spielt auch das Gewicht des Kindes eine wichtige Rolle. Der City­roller sollte schließ­lich aus­ge­legt sein, um dieses pro­blem­los tragen zu können. Andern­falls wird die Freude an dem Gefährt nicht lange anhalten. Im ungüns­tigs­ten Fall sogar während der Fahrt brechen und zu Ver­letz­ungen führen.

Erfreulicherweise sind die meisten Modelle auf ein höheres Gewicht aus­ge­legt. Mit Einer Gewichts­zu­lassung von min­des­tens 50 kg dürfte in aller Regel wohl relativ wenig ver­kehrt gemacht werden.
Der HUDORA Big Wheel Scooter 205 ist sogar auf eine maxi­male Trag­kraft von 100 kg aus­ge­legt. Damit geht er durch­aus auch als Kinder­roller für Erwach­sene durch.
Weniger Spielraum bietet dagegen der Puky Roller R 1 mit maximal 20 kg. Im Test muss dies je­doch nicht zwingend ein Aus­schluss­kri­terium sein. Der R 1 ist immer­hin als Kinder­roller ab zwei Jahre aus­ge­legt. Dies spie­gelt sich eben­so in der Höhen­ver­stellung wieder. Für Kinder ab drei Jahre ist auf den Puky R 03 aus­zu­weichen, der gem. Her­steller­angabe eben­falls die empfohlenen 50 kg aushält.

Klappmechanismus

Mit einem klappbaren Kinder Roller Scooter sind Kinder beson­ders mobil unter­wegs. Bei nicht­ge­brauch lässt er sich über seinen Klapp­mecha­nis­mus näm­lich platz­sparend zusammen­klappen. Damit findet er auch in jedem Auto Platz, ohne im Koffer­raum sonder­lich groß aufzutragen.

Der Faltmechanismus sollte einfach und idealer­weise auch eigens vom Kind bedient werden können. Damit er sich während des Trans­ports nicht ver­sehent­lich öffnet, ist eine Ver­rie­ge­lung äußerst sinnvoll.
Umgekehrt darf sich selbige im aufge­klapp­ten Zustand nicht eigen­stän­dig lösen und die Lenk­stange ein­klappen. Ein Heavy-Duty-Klapp­mecha­nis­mus erweckt da im Roller­test natür­lich größtes Vertrauen.

Praktisch ist, wenn zusätzlich eine Befestigungs­möglich­keit für einen Trage­gurt besteht. Somit können Mama und Papa den Klapp­roller bequem tragen, wenn der Nach­wuchs nicht mehr fahren möchte oder mit Abstecher ins Geschäfte auch meist nicht darf.
HUDORA liefert bei seinem Big Wheel Scooter 205 einen solchen Schulter­gurt gleich von Hause aus mit. Er ist ver­stellbar und schnell am zusammen­ge­klappten Roller ange­bracht. Bei so manch anderem Modell ist der Gurt nur als optionales Zubehör erhältlich.

Farbe & Motiv

Ob Eiskönigin Elsa Kinderroller für Mädchen oder im Paw Patrol Design für Jungs, die auf dem Markt gebo­tene Motiv- und Farb­viel­falt ist riesig. Und natür­lich wünscht sich der Nach­wuchs meist genau das Modell mit seinem Lieblingshelden.

Grundsätzlich mag dagegen zunächst auch nichts sprechen. Zumin­dest solang es nicht das ein­zige Kauf­kri­terium ist, nach dem gegangen wird. Im Test muss ein empfeh­lens­werter Kinder-Roller näm­lich mehr als nur gut aussehen.
Um nun auch den rot-gelben PUKY R 03 Scooter optisch zu pimpen, können Sticker am Roller­rahmen ange­bracht werden. Ein Kom­pro­miss, auf den sich viele Kinder ein­las­sen. Gleich­zeitig ermög­licht dies, das Motiv mit der zeit zu wechseln, ohne einen neuen Klapp­roller kaufen zu müssen, wenn plötzlich Elsa & Co. doch nicht mehr angesagt sind.

Sicherheit

Grundvoraussetzung für einen Kinderroller Testsieger 2018 ist seine Sicher­heit! Diese ist in der Euro­päischen DIN-Norm EN71 gere­gelt. Die Spiel­zeug­norm ist für in Deutsch­land ver­kaufte Spiel­zeuge gesetz­lich vor­ge­schrieben. Dazu zählen auch Scooter, sofern sie als Kinder­spiel­zeug bzw. für Kinder deklariert sind.
Ob sich der Hersteller tatsächlich an den Spiel­regeln hält, wird jedoch nicht geprüft. Zu­min­dest sieht es der Gesetz­geber so nicht vor. Jeg­liche Zerti­fi­zierung durch ein unab­hängiges Test­labor erfolgt damit auf frei­williger Basis. So u. a. auch die TÜV-Prüfung mit GS-Zeichen.
Liegt kein Prüfzertifikat vor, ist dies natürlich nicht gleich als Einge­ständ­nis für einen unsicheren Kick­scooter zu werten. Eine solche Prü­fung ist schließ­lich mit hohen Kosten ver­bun­den, die sich vor allem kleinere Roller­her­steller gerne sparen möchten, obwohl sie die Sicher­heits­norm voll­ständig erfüllen.

Rutschhemmendes Trittbrett

Ein rutschhemmendes Trittbrett sorgt für einen stabilen und sicheren Stand auf dem Roller. Erreicht wird dies über eine gummi­artige Anti-Rutsch-Beschichtung auf dem Deck. Sie ver­hin­dert ein abrutschen mit den Füßen während der Fahrt.

Fehlt die Gummibeschichtung, ist dies sicher­lich als nach­teilig zu sehen. Einen gra­vieren­den Sicher­heits­mangel stellt ein nicht extra rutsch­festes Tritt­brett aber wohl kaum dar. Dies zeigt sich auch am HUDORA Kick­scooter Big Wheel 205, auf dem trotz­dem ein stand­fester Stand mög­lich ist. Spiegel­glatt ist eben doch etwas ganz anderes.

Bremse

Mit einer Bremse lässt sich der Roller deutlich sicherer zum stehen bringen, als wie mit den Füßen. Vom Verschleiß des Schuhwerks mal ganz zu schweigen.
Die meisten Cityroller sind darum mit einer Hinter­rad­reibungs­bremse ausgestattet. Sie wird mit dem Fuß betätigt und sorgt über das Hinterrad für einen zügigen Still­stand.
Eher seltener vorzufinden ist eine Hand­bremse. In unserer Ver­gleichs­tabelle ver­fügt ledig­lich der Bike­star Kinder­roller über eine solche. Dies jedoch gleich in doppelter Aus­füh­rung, mit jeweils einem Hand­brems­griff für das Vorder- und Hinterrad.

Beim Puky R 1 muss gänzlich auf eine Brems­vor­rich­tung ver­zich­tet werden. Ange­sichts der Alters­empfeh­lung ist dies jedoch nicht unbe­dingt nach­teilig. Beson­ders junge Kinder tun sich schließ­lich schwer in der Bedie­nung einer Hand- bzw. Fuß­bremse. Zudem rollern sie auch sowieso wesent­lich lang­samer, so­dass sie mit dem Fuß deut­lich ein­facher anhalten können.

Schutzblech

Sowohl am Vorder-, wie auch Hinterrad sollte ein guter Kinder­scooter, über ein aus­rei­chend dimen­sio­nier­tes Schutz­blech ver­fü­gen. Dieses dient als Schmutz­fänger während der Fahrt. Insbe­son­dere während und auch nach einem Regen­schauer schützt es davor, dass der Roller­fahrer und seine Klei­dung schmutzig werden. Umso mehr, wenn nahe­zu jede Pfütze, quasi wie eine Ein­la­dung, vom Kind mit­ge­nommen wird.
Aber natürlich auch an trockenen Tagen, zeigt ein Kinder­roller mit Schutz­blech seine Stärken, indem er auf sandi­gen Wegen keine meter­hohe Rauch­wolke hinter sich herzieht. Statt­dessen wird der aufge­wirbelte Unter­grund weitest­gehend flach am Boden gehalten.

Reflektoren

Als einziger Scooter-Roller im Vergleich, hat einzig der HUDORA Big Wheel 205 Reflek­toren an Lenker und Deck ange­bracht. Sie sorgen für eine deut­lich bessere Sicht­barkeit im Straßen­ver­kehr. Zumin­dest als passiver Teil­nehmer, denn StVO-zuge­lassen ist keines der auf­ge­führten Modelle. Dazu wäre näm­lich mit­unter eine eigene Beleuch­tung erforderlich.

Generell ist aber sowieso dazu geraten, auch zusätz­lich noch, durch ent­sprechende Klei­dung, für eine bessere Sicht­bar­keit zu sorgen. Dies ist umso wichtiger in den dunklen Winter­monaten.

Hersteller von Kinderscooter

Eltern mögen, bei ihrem Kinderscooter-Vergleich, immer wieder auf die Marken Hudora, Puky und Bike­star stoßen. Dies liegt schlicht­weg daran, dass es bekannte Marken­her­steller mit einem weitem Ver­triebs­netz sind. Der tat­säch­liche Roller­markt ist jedoch wesentlich größer:

  1. Apollo
  2. Authentic Sports
  3. Avigo
  4. BAYTTER
  5. Best Sporting
  6. BikeStar
  7. Blackpoolal
  8. Chilli
  9. Cimiva
  10. Cox Swain
  11. Deuba
  12. Disney
  13. FDS
  14. Frenzy
  15. fun pro
  16. Gloco
  17. Homcom
  18. Hudora
  19. iconBIT
  20. Iso Trade
  21. Johntoy
  22. Kesser
  23. Kettler
  24. Mondo
  25. Smoby
  26. PEARL
  27. Puky
  28. OUTAD
  29. Razor
  30. Star-Scooter
  31. UEnjoy
  32. Volare
  33. WeSkate
  34. Windwalker
  35. Yedoo
  36. Yorbay

Natürlich steht es jedem frei, sich für einen der bekann­ten Marken­her­steller zu ent­schei­den. Grund­le­gend wird mit denen häufig auch gar nicht viel ver­kehrt gemacht. Trotz­dem sollte für einen fairen Ver­gleichs­test allen Her­stellern zunächst die gleiche Chance ein­ge­räumt werden. Ein Test­sieger im Tret­roller Test ist schließ­lich von anderen Test­kriterien abhängig, als nur seinem Namen.
Demnach können durchaus auch NoName-Modelle über­zeugen. Bei Klein­kinder­roller aus China ist jedoch zwingend auf das gesetz­lich vor­ge­schrie­bene CE-Zeichen zu achten. Außer­dem ist eine deut­sche Service­adresse (für z. B. einen immer mal mög­lichen Garantie­fall) sicher­lich nicht verkehrt.

Tretroller kaufen

Einfache Kinderklapproller werden in nahezu jedem gut­sor­tier­ten Spiel­waren­geschäft ange­boten. Relativ häufig sind dabei Modelle von Smoby zu finden. Aber auch Puky Kinder­roller führen viele Spiel­waren­händler in ihrem Sortiment.
Etwas mehr Auswahl bietet sich, wenn das Geschäft über eine eigene Fahr­rad­ab­teilung verfügt. Gleiches gilt für Super­märkte wie z. B. real, die ebenso Kinder­fahr­räder anbieten.

Hin und wieder sind Kinderroller bei Lidl, Aldi, Penny oder anderen Dis­coun­tern zu finden. Deren Ange­bot ist jedoch zeit­lich sehr begrenzt. Außer­dem gilt es schnell zu sein, denn je nach Nach­frage, ist ein Aus­ver­kauf binnen weniger Minuten nichts sonder­lich ungewöhnliches.

Eine wesentlich größere Vielfalt bietet das Internet. Zahlreiche Online Shops führen Roller für Klein­kinder im Pro­gramm. So auch Ama­zon mit­samt seiner ange­schlos­senen Market­place-Händler. Für einen Kauf bei dem Versand­gi­ganten spricht vor allem der gute Service. Aber auch die Ange­bots­preise können sich häufig sehen lassen. In dem Fall profitieren Eltern von dem Preis­kampf untereinander.
Einige Internetversandhändler ermöglichen dabei auch den Kauf auf Rech­nung und teil­weise sogar mit Zahlungs­pause. Diese Möglich­keit besteht in den meisten Spiel­waren­läden vor Ort dage­gen nicht. Fairer­weise jedoch auch nicht bei jedem Onlinehändler.

Scooter-Roller gebraucht kaufen

Ein gebrauchter Kinderroller ist günstige Alter­na­tive zum Neu­kauf. Dies schont in erster Linie den Geld­beutel, ist aber ebenso aus öko­lo­gischer Sicht äußerst sinnvoll.

Erste Anlaufstelle für den Gebrauchtkauf dürfte für viele Eltern eBay bzw. eBay-Klein­an­zeigen sein. Des weiteren gibt es Kinder Scooter Roller gebraucht auch auf Trödel­märkten und in diversen Ver­kaufs­gruppen auf Facebook.

Von einem bereits ausgiebig genutzten Klapproller darf natür­lich nicht erwartet werden, dass dieser sich in einem optisch einwand­freien Zustand befindet. Kleinere Abnut­zungs­er­schei­nungen und Kratzer sind etwas völlig normales. Dies bliebe auch bei Neu­ware nicht lange aus.
Wichtig ist, dass technisch soweit alles in Ord­nung ist: Die Räder müssen leicht­gängig und ohne Unwucht laufen. Eine even­tu­elle Bremse, ent­spre­chende Brems­wirkung zeigen. Und im allge­meinen alles sicher zusammen­ge­halten und frei von scharfen Kanten sein.
Im Idealfall kann der gebrauchte Tret­roller zuvor augen­schein­lich in Betracht und aus­pro­biert werden. Ist dies auf­grund der Ent­fer­nung beim Online­kauf nicht mög­lich, ist sich die ein­wand­freie Funk­tion zusichern zu lassen. Außer­dem sind viele Detail­fotos immer recht hilfreich.

DIY Holzroller bauen

Mit etwas handwerklichem Geschick, lässt sich ein Kinder­roller selbst bauen. Neben dem Material, wie Holz, Räder und Schrauben, wird natür­lich auch das entspre­chende Werk­zeug benötigt. Eine Stich­säge sowie ein Akku­schrauber dürften für den Anfang aus­reichen. Eine gut einge­rich­tete Holz­werk­statt ist jedoch besser.

Detaillierte Baupläne gibt es im Inter­net zu genüge. So hat u. a. Eric Lind­berg einen Roller aus Holz gebaut und eine zwei­teili­ge Video­an­lei­tung auf You­Tube (Teil 1 und Teil 2) ver­öffent­licht. Mit seinem hölzer­nen DIY-Scooter richtet er sich an Jugend­liche und Erwach­sene. Nach dem gleichen Prinzip wird jedoch auch ein Holz­roller für Kinder gebaut, nur eben etwas kleiner.

Die Sicherheitsnorm gilt natür­lich auch beim Roller-Eigenbau. Dem sollten sich Eltern bewusst sein, ehe das DIY-Projekt über­haupt in Angriff genommen wird. Ebenso, dass dem DIY-Scooter eine Prü­fung im Test­labor fehlt. Von der Kosten­erspar­nis mal ganz zu schweigen, denn diese gibt es, allein schon auf­grund der Material­kosten, nicht wirklich.

Kinderroller Test von Stiftung Warentest & Ökotest

Auch wenn wir grundsätzlich zum eigenen Test raten mögen, kann ein Blick auf die Test­er­geb­nisse der ein­schlä­gi­gen Test­maga­zine natür­lich dennoch nicht scha­den. Ange­sichts eines fehlen­den GS-Zeichens bleibt Eltern häufig auch kaum etwas anderes übrig. Im speziellen aber, was die Produkt­sicher­heit betrifft.

Zunächst wäre da also ein Roller Scooter Test der Stiftung Warentest. Die Berliner Waren­tester sind schließ­lich bekannt, für ihre gründ­lichen und besonders aus­führ­lichen Labortests.
Leider jedoch sind wir im Test­archiv des Test-Magazins nicht fündig geworden. Dies hat uns selbst ver­wun­dert, wurde schon so manches Fort­be­we­gungs­spiel­zeug zur Prüfung ins Prüf­labor geschickt.

Anders sieht es da mit einem Kinder­roller Test von Öko­test aus. Der Frank­furter Ver­lag hat in der Ver­gan­gen­heit bereits mehr­fach ver­schie­dene Roller­scooter für Kinder getestet. Der letzte uns vor­lie­gende Test­be­richt stammt aus dem Jahr­buch Klein­kinder für 2016. Für den Test hat Öko-Test die folgen­den zehn Modelle ins Test­labor geschickt:

Öko-Test Jahrbuch Kleinkinder für 2016

  1. Kettler Zero 5″ Zig-Zag (Zebraprint)
  2. Mini Micro Sporty (pink)
  3. Puky Roller R 03 L (rot)
  4. Smoby Twist Scooter Cars (rot)
  5. Avigo Tri Scooter Twist ’n‘ Run (blau)
  6. Bike Star 10″ Scooter (blue)
  7. Gloco Kinderroller Fritzi Flitz (Buchenholz natur lackiert)
  8. Hudora Scooter Flitzkids (blau)
  9. Johntoy Sportline Roller (rosa)
  10. Mondo Street Scooter Hello Kitty (rosa)

Insgesamt konnten die Tester fünf der getesteten Scooter-Roller über­zeugen. Unter anderem die Modelle von Puky, Kettler und Smoby.
Leider jedoch fielen gleichzeitig auch vier Modelle durch. Sie hielten der Belas­tung im Praxis­test nicht stand oder zeigten andere sicher­heits­re­le­vante Schwächen, wie scharfe Ecken und Kanten. Aber auch das Fehlen eines Ständers oder eine mangel­hafte Gebrauchs­an­leitung wurden kritisiert.

Das Ökotest Jahrbuch Kleinkinder 2016 lässt sich online als kosten­pflich­ti­ges ePaper käuf­lich erwer­ben. Der Kinder­roller-Test um­fasst darin vier gedruckte bzw. digitale Seiten.

So haben wir im Scooter Roller Vergleichstest 2018 gewertet:

Der große Scooter Roller Ver­gleichs­test 2018 beruht auf einen aus­führ­lichen Ver­gleich ver­schie­dener Best­seller, anhand ihrer Aus­stattungs­merk­male gem. Her­steller­an­gabe. Im Detail bezieht er sich auf die fol­gen­den zehn Modelle:

  1. HUDORA Big Wheel Scooter 205
  2. Puky Kinder­roller R 03 (5343)
  3. Bikestar Kickscooter
  4. Authentic Sports GLOBBER Elite Solid
  5. Puky Kinder­scooter R 1
  6. BAYTTER LED-Kinderscooter
  7. HUDORA Stunt-Scooter XQ
  8. HUDORA Cityroller Street Dragon
  9. Smoby Tretroller Frozen (750325)
  10. Smoby Roller Paw Patrol (750164)

Die Recherche erfolgte mit größter Sorgfalt. Neben den Her­steller­daten­blättern und Artikel­be­schrei­bun­gen, wurden u. a. auch externe Kinder­roller Test­be­richte, Erfah­rungs­be­richte und Kunden­mei­nun­gen mit ein­be­zogen.
Keineswegs aber sollte der Vergleich mit einem eigenen Praxis­test unter Labor­be­dingun­gen ver­wech­selt werden! Aus diesem Grund benennen wir auch keinen Test­sieger, son­dern ledig­lich unsere unver­bind­liche Emp­feh­lung. Sie ent­spricht dem Scooter, zu dem wir im Bedarfs­fall wohl beden­ken­los greifen würden.

Generell raten wir sowieso zum eigenen Test! Einige der Test­kri­terien sind immer­hin per­sön­licher Natur. Ein pau­scha­les Test­er­geb­nis wäre damit nicht wirk­lich sonder­lich aus­sage­kräftig. Zu­min­dest was die per­sön­liche Test­note betrifft.
Darum sind auch die Labortests der einschlä­gi­gen Test­ma­ga­zine stets mit Vor­sicht zu ge­nie­ßen. Statt sich bei ihnen auf den Test­sieger zu kon­zen­trieren, ist besser ein­fach von den durch­ge­fallenen Tret­rollern Abstand zu nehmen. Für das mangel­haft wird es schließ­lich einen triftigen Grund gegeben haben.
Hilfreich bei der Suche nach dem besten Cityroller im Test, kann durch­aus aber auch ein Blick in die stets aktuelle Best­seller­liste sein. In ihr auf­ge­führte Modelle werden ver­mut­lich nicht grund­los so oft ver­kauft. Dennoch gilt auch hier, nicht blind zum erst­besten Pro­dukt zu grei­fen, nur weil es mög­licher­weise das meist­ver­kaufte seiner Art ist.

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Kinderroller
Top-Empfehlung: HUDORA Big Wheel Scooter 205