Babyphone Test & Vergleich 2017

Babyphone Test Testsieger 2017 – Die besten Babyfone im Vergleich

Babyphone dienen der dauerhaften Überwachung eines Neugeborenen. Die Gerätekombination aus Sender und Empfänger, stellt für viele frischgebackenen Eltern eine nervliche Entlastung dar. Längst übertragen moderne Babyfone nicht nur mehr Geräusche aus dem Kinderzimmer, sondern sind mit vielen zusätzlichen Funktionen ausgestattet. So mancher Hersteller ist sogar der festen Überzeugung, dass ihr Gerät als Babysitter-Ersatz infrage kommt. Doch nicht nur das, im Ernstfall kann ein gut getestetes Babyphone sogar Leben retten.

Umso wichtiger ist es, vor dem Kauf verschiedene Modelle zu vergleichen und ein gutes, wenn nicht sogar den Testsieger eines Babyphone Tests 2017 zu wählen. Dies muss nicht immer zwingend das teuerste Produkt oder eins aus der aktuellen Modellreihe sein. Dennoch sollten Eltern nicht am falschen Ende sparen, sondern das ganze als langfristige Investition sehen. Üblicherweise wird ein Babyfon mehrere Jahre und meist auch gleich für mehrere Babys genutzt.

Babyphone Vergleich

Top-EmpfehlungPreis-Tipp
Philips AVENT SCD630/26 Video BabyphoneNUK Babyphone Eco Control+ Video (10256296)Philips Avent SCD580/00Philips Avent SCD560/00 DECTPhilips Avent SCD501/00 DECT BabyphoneMotorola MBP 8 Digitales Audio Babyphonereer neo 200
Digital
Geräuschanzeige
Kamera
Reichweite (innen)50 m50 m50 m50 m50 m50 m(keine Angabe)
Reichweite (außen)300 m300 m330 m300 m300 m300 m200 m
Akkulaufzeit10 h24 h18 h10 h24 h(kein Akku)(keine Angabe)
Akkuanzeige(kein Akku)
Vibrationsalarm
Temperaturanzeige
Gegensprechen
Nachtlicht
Schlaflied
Vorteile
  • 3.5 Zoll großes Display
  • Kamera mit Nachtsichtfunktion
  • Zoom-Funktion
  • große Reichweite
  • lange Akkulaufzeit
  • aufladen über Mini-USB
  • gute Bildqualität
  • lange Akkulaufzeit
  • Kamera mit Nachtsichtfunktion
  • gute Reichweite
  • klarer Ton
  • lange Akkulaufzeit
  • Sternenhimmel-Projektion
  • klarer Ton
  • lange Akkulaufzeit
  • hohe Reichweite
  • sehr lange Batterielaufzeit
  • hohe Reichweite
  • günstig
  • sehr preiswert
Nachteile
  • hoher Anschaffungspreis
  • kein Nachtlicht
  • keine Videoüberwachung
  • keine Videoüberwachung
  • Akkuüberwachung nur optisch
  • kein eingebauter Akku (Batteriebetrieb optional)
  • kein Display
  • keine Schlummermelodien
  • keine Videoüberwachung
  • kein Display
  • kein Akkubetrieb
  • keine Videoüberwachung
  • minimalistische Ausstattung
  • nur analog (2-Kanal)
  • kein eingebauter Akku (Batteriebetrieb optional)
  • kein Display
  • nur 1 Status-LED (mehrfarbig)
  • keine Videoüberwachung
  • minimalistische Ausstattung
zum Produkt
erhältlich bei:
  • 155,06
  • 163,63
  • 169,91
  • 184,99
  • 197,49
  • 199,99
  • 209,99
  • 154,88
  • 154,99
  • 159,80
  • 178,19
  • 178,80
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  • 136,99
  • 139,99
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  • 109,99
  • 119,99
  • 44,95
  • 44,99
  • 45,49
  • 47,89
  • 49,99
  • 54,53
  • 54,99
  • 56,51
  • 29,99
  • 29,99
  • 31,98
  • 34,50
  • 54,44
  • 24,38
  • 24,95
  • 24,99
  • 27,98
  • 27,99
  • 29,99
  • 29,99
  1. Philips AVENT SCD630/26 Video BabyphoneTop-EmpfehlungVorteile: 3.5 Zoll großes Display, Kamera mit Nachtsichtfunktion, Zoom-Funktion, große Reichweite, lange Akkulaufzeit, aufladen über Mini-USBNachteile: hoher Anschaffungspreis
  2. NUK Babyphone Eco Control+ Video (10256296)Vorteile: gute Bildqualität, lange Akkulaufzeit, Kamera mit NachtsichtfunktionNachteile: kein Nachtlicht
  3. Philips Avent SCD580/00Vorteile: gute Reichweite, klarer Ton, lange Akkulaufzeit, Sternenhimmel-ProjektionNachteile: keine Videoüberwachung
  4. Philips Avent SCD560/00 DECTPreis-TippVorteile: klarer Ton, lange AkkulaufzeitNachteile: keine Videoüberwachung, Akkuüberwachung nur optisch
  5. Philips Avent SCD501/00 DECT BabyphoneVorteile: hohe Reichweite, sehr lange BatterielaufzeitNachteile: kein eingebauter Akku (Batteriebetrieb optional), kein Display, keine Schlummermelodien, keine Videoüberwachung
  6. Motorola MBP 8 Digitales Audio BabyphoneVorteile: hohe Reichweite, günstigNachteile: kein Display, kein Akkubetrieb, keine Videoüberwachung, minimalistische Ausstattung
  7. reer neo 200Vorteile: sehr preiswertNachteile: nur analog (2-Kanal), kein eingebauter Akku (Batteriebetrieb optional), kein Display, nur 1 Status-LED (mehrfarbig), keine Videoüberwachung, minimalistische Ausstattung
Babyphone
Philips Babyphone im Vergleich

Warum ein Babyphone wichtig ist

Kündigt sich Nachwuchs an, zählt ein gutes Babyphone quasi zum wichtigen Bestandteil der Erstausstattung. In seiner Funktion dient es der ständigen Überwachung des Babys. Während der Säugling schläft, können so andere Dinge im Haushalt erledigt werden, wie zum Beispiel die Wäsche im Keller oder auf dem Speicher aufzuhängen. Auch mal kurz die Wohnung zu verlassen, um beim Nachbarn oder im Garten einen Kaffee zu trinken, ist im Rahmen der Funkreichweite möglich.

Ein Babyfon erleichtert die Eltern im Alltag sehr. Doch auch direkt in Punkto Sicherheit gewinnen die Geräte immer mehr an Bedeutung. So bieten einzelne Babyphonehersteller sogenannte Sensormatten an, die Atemaussetzer beim Baby oder längere Bewegungslosigkeit registrieren und Alarm schlagen. Derartige Präventivmaßnahmen sollen das Risiko des plötzlichen Kindestod (SIDS) senken. Dies wird insbesondere bei einer spätgebärenden Mutter, Frühgeburten oder einem bereits auf dieser Weise plötzlich gestorbenen Geschwisterkind empfohlen.

Trotz allem technischen Fortschritt, sollte es mit der Überwachungsmöglichkeit natürlich nicht übertrieben werden! Viel mehr ist jedes Modell aus dem Babyphone Vergleich nur dann einzusetzen, wenn es wirklich benötigt wird. Es rund um die Uhr im Dauerbetrieb laufen zu lassen, ist nicht Sinn eines solchen Gerätes. Auch spielt hier die Strahlenbelastung eine wichtige Rolle.

Vergleich der Übertragungsarten

Bei der Funktechnik wird zwischen analog und digital unterschieden. Beide Übertragungsarten haben ihre Vor- und Nachteile. In den letzten Jahren überwiegt die Digitaltechnik jedoch immer mehr. Kaum noch ein Hersteller setzt bei einem neuen Babyphone auf den alten analogen Übertragungsweg.

Analog

Anfänglich und für lange Zeit gab es nur analoge Babyphone. Diese waren meist mit sieben oder acht Kanälen ausgestattet. Zwischenzeitig sind es auch mehr geworden. Voraussetzung für die Geräuschübertragung bei einem Analog-Gerät ist es, dass sowohl Sender, als auch Empfänger auf den gleichen Funkkanal eingestellt werden.

Da die analoge Übertragung unverschlüsselt erfolgt, ist sie nicht abhörsicher. Außenstehenden ist es möglich, auf gleicher Frequenz nicht nur zu senden, sondern auch Geräusche zu empfangen. Außerdem werden die freien Frequenzbänder auch von anderen Geräten genutzt, was häufig zu starken Störungen führt. Die Störquelle muss sich dabei nicht einmal in unmittelbarer Nähe befinden.

Ein analoges Babyphone wird kommt heute gerne noch zu Zuge, wenn es aus alten Tagen vorliegt. Meist sind es noch die selben, aus eigenen Kindertagen. Aber auch der Markt bietet noch einige analoge Modelle an, da die Systeme einfach und vor allem auch recht kostengünstig sind.

Digital

Die meisten Hersteller bringen jedoch nur noch digitale Babyphone auf den Markt. Dabei setzen sie vermehrt auf den DECT-Standart, der sich bereits bei Schnurlostelefonen bewährt hat. Die Digitalübertragung ist um einiges hochwertiger, als der Analogweg. In Abhängigkeit vom Mikrofon ist ein kristallklarer Ton möglich. Störgeräusche werden herausgefiltert.
Außerdem wird das Digitalsignal verschlüsselt und damit abhörsicher übertragen. Dies ist insbesondere beim Gegensprechen wichtig, um das schlafende Baby durch Gesprächsüberlagerungen auf gleicher Frequenz nicht zu wecken.

Doch der digitale Übertragungsweg erlaubt es nicht nur Audio und Video zu übertragen, sondern auch andere Zusatzfunktionen zu steuern. Viele digitale Babyphone sind mit Extras wie Nachtlicht, Schlummermelodien und Temperaturanzeige ausgestattet.

Je nach Funktionsumfang sind digitale auch nicht zwingend viel teurer, als analoge Geräte.

Verschiedene Babyphone-Arten

Allgemein besteht ein Babyphone aus einer einfachen Sender-Empfänger-Kombination. Der Sender wird im Kinderzimmer aufgestellt und sendet die Geräusche an die Elterneinheit (Empfänger) weiter. Dabei ist jedoch zwischen verschiedenen Arten bzw. Kategorie zu differenzieren:

Audio-Babyphone

Das klassische Babyphone überträgt im allgemeinen Geräusche aus dem Kinderzimmer zum Empfänger. Ein gutes Gerät im Test sollte dabei eine klare Tonübertragung ermöglichen. Dies wird in der Regel durch ein digitales Funksignal und einem empfindlichen Mikrofon erreicht. Die Empfindlichkeit sollte sich außerdem auch regeln lassen, um beispielsweise nicht bei jedem am Fenster vorbeifahrenden Auto gleich Alarm zu schlagen.

Auch wenn die Audioübertragung gewiss im Vordergrund stehen mag, sind die meisten modernen Babyfone aber zudem noch mit vielen Zusatzfunktionen ausgestattet.

Kamera-Babyphone

Statt nur Ton, übertragen Kamera-Babyphones außerdem auch ein Livebild vom Babybett. Eltern können so jederzeit einen Blick ins Kinderzimmer werfen, ohne das Baby wohlmöglich versehentlich zu stören und wecken.

Damit die Kamera auch in absoluter Dunkelheit ein klares Bild liefern kann, muss sie mit einer Nachtsicht-Funktion ausgestattet sein. Üblicherweise wird dies über für das menschliche Auge nicht sichtbares Infrarotlicht ermöglicht.

Das Videobild wird auf dem Bildschirm der Elterneinheit angezeigt. Häufig ist das Display aber relativ klein und nicht gerade sehr hochauflösend. Außerdem ist die Reichweite eines Video-Babyphone in der Regel deutlich geringer, als bei einer reinen Tonübertragung.

Babyphone-Apps

Mittlerweile sind auch viele Babyphone Apps in den AppStores erhältlich. Diese versprechen eine gute Alternative zum klassischen Sender-Empfänger-Gespann zu sein. Und in der Tat können sie mit ihrem Funktionsumfang auch glänzen. Ebenso ist die Übertragung über WLAN recht stabil und von hoher Tonqualität.
Ist kein Funknetzwerk vorhanden, lassen sich die meisten Apps auch über 3G & LTE verwenden oder bauen bei Geräuscherkennung eine Telefonverbindung auf. Dies ermöglicht es, die Babyphone-App auch unterwegs zu verwenden, ohne direkt an eine Entfernung gebunden zu sein.

Natürlich sollten sich Eltern trotzdem stets in unmittelbarer Entfernung befinden. Alles andere wäre schlichtweg grob fahrlässig! Außerdem ist zu beachten, dass der mobile Empfang nicht immer die besten Voraussetzungen erfüllt, um die Verbindung stabil aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus kann es passieren, dass die App oder das Smartphone abstürzen und sich nicht mehr melden, wenn das Baby schreit. Ein absolutes NoGo in einem Babyphone Test!
Weiterhin ist auch zu beachten, dass stets zwei Handys benötigt werden. Ein einfaches Babyphone ist da doch deutlich günstiger.

Telefone mit Babyphone-Funktion

Doch nicht nur Smartphones lassen sich als Babyphone verwenden. Auch viele DECT Telefone sind mit einer entsprechenden Funktion ausgestattet. Wird ein Geräusch erkannt, ruft die Sendeeinheit auf einem zweiten Gerät an. Ein solches zweites Mobilteil ist da natürlich notwendig.

Auch wenn die Babyphone-Funktion bei aktuellen Haustelefonen gut und zuverlässig funktionieren mag, fehlt es häufig schon am kleinsten Komfort, den viele klassische Geräte in ihrer Grundausstattung bereits bieten.

Funkgerät als Babyphone

Zu guter letzt, wird gerne auch ein günstiges PMR Funkgerät als Babyfonersatz verwendet. In ihrer Reichweite sind sie den klassischen Babyphones natürlich weit überlegen. Gleichzeitig trägt aber auch gerade dies zur großen Schwäche bei: Unverschlüsselt und sehr verbreitet, ist vor allem in Ballungsgebieten damit zu rechnen, dass auch andere auf den Frequenzen mitmischen und mithören.

Ein analoges Funkgerät-Paar eignet sich daher nur sehr bedingt als Ersatz. Auch hier ist es besser, auf zumindest ein preiswertes Babyphone zurückzugreifen.

Wichtige Babyphone-Funktionen

Während lange Zeit, ein Babyphone nur Geräusche aus dem Kinderzimmer per Funk übertragen hat, verfügen die modernen Geräte über einen immer größeren Funktionsumfang. Im einzelnen sind besonders folgende Funktionen heute häufig anzutreffen:

  • Geräuschanzeige: Die Geräuschanzeige an der Elterneinheit signalisiert vom hoch-empfindlichen Mikrofon wahrgenommene Geräusche im Kinderzimmer. Typischerweise geschieht dies über eine separate LED, deren helles Blinken auffälliger ist, als nur eine Pegelanzeige über das LCD-Display. Großen Sinn macht dieses Feature insbesondere in lauten Umgebungen oder wenn das Babyphone leise gestellt ist.
  • Vibrationsalarm: Wird das Babyfon in lauter Umgebung am Körper getragen, lassen sich Geräusche bei manchen Empfängern auch haptisch signalisieren. Diese Funktion ist vergleichbar und ebenso praktisch wie beim Vibrationsalarm eines Handys.
  • Gegensprechen: Über die Gegensprechfunktion lässt sich auch auf umgekehrten Wege kommunizieren. So kann das Baby bereits aus der Distanz beruhig werden, indem mit ihm gesprochen oder ein Schlaflied vorgesungen wird. Häufig ist es schon ausreichend, wenn es die Stimme von Mama oder Papa hört, um wieder einzuschlafen.
  • Schlaflied: Statt einer Spieluhr zum aufziehen, lässt sich bei vielen Babyphones auch auf Tastendruck ein Schlaflied im Kinderzimmer abspielen. Meist stehen gleich mehrere Melodien zur Auswahl, die auch in einer sich wiederholenden Schleife wiedergegeben werden können.
  • Nachtlicht: Manche Kinder können nur mit Licht einschlafen. Meist ist ein kleines Nachtlicht aber völlig ausreichend. Einige Babyphone-Modelle können diese Funktion übernehmen. Dabei bieten sie den großen Vorteil, dass sich das Licht über Funk auch wieder ausschalten lässt, wenn der Nachwuchs fest eingeschlafen ist.
  • Temperaturanzeige: Besonders Säuglinge sind darauf angewiesen, dass sich Mama und Papa um eine Umgebungstemperatur im grünen Bereich kümmern. Sie selbst sich noch nicht in der Lage, rechtzeitig auf hohe Temperaturschwankungen hinzuweisen. Schnell kann dies zur Unterkühlung oder einem Hitzeschock führen.
    Über die Temperaturanzeige haben Eltern die Temperatur im Kinderzimmer stets im Auge. Weicht diese zu stark vom eingestellten Idealwert ab, so sollte ein gutes Babyphone akustisch auf diesen Umstand aufmerksam machen.

Da diese Funktionen durchaus sehr sinnvoll sind, sind sie auch als wichtiger Punkt in der Vergleichstabelle aufgeführt. Ihr Vorhandensein wirkt sich entsprechend positiv auf den Gesamteindruck im Babyphone Vergleich aus.

Stromversorgung & Akkulaufzeit

Vor einem Kauf sollten sich Eltern genau überlegen, ob sie das Babyphone fest oder mobil verwenden wollen. Nicht selten findet die Elterneinheit einen festen Platz im Schlafzimmer, da das Baby nur nachts überwacht werden soll. In diesem Fall ist eine ausschließlich netzbetriebene Empfängerstation völlig ausreichend.
Um nicht unnötig Strom zu verschwenden, sollte sich diese über einen Schalter oder Taster ausschalten lassen. Alternativ kann bei Nichtbetrieb auch einfach immer der Stecker gezogen werden, um die Energiekosten zu senken.

Soll das Babyfone den ganzen Tag über verwendet werden, empfiehlt sich zu einem Modell mit optionalen Akku-Betrieb zu greifen. Durch die Steckdosen unabhängige Stromversorgung, ist der Empfänger mobil im Haushalt nutzbar und kann auch mal mit in den Garten oder Keller genommen werden. Viele Elterneinheiten mit Akku verfügen daher auch über einen Gürtelclip oder eine Trageschlaufe.

Wird sich für ein Akkugerät entschieden, so sollte die Akkulaufzeit eine wichtige Rolle beim Babyphone-Vergleich spielen. Vergleichbar mit einem Smartphone, sollte ein gutes Babyphone per Batteriebetrieb problemlos durch den Tag kommen. Zwar schläft das Baby zu beginn noch sehr viel, in der Regel sind aber zehn Stunden Akku-Laufzeit aber ausreichend. Während der Nacht wird der Akku schließlich im Betrieb neben dem Elternbett wieder aufgeladen.
Unverzichtbar beim Akkubetrieb ist jedoch eine Akkuanzeige, die optisch und ggf. auch akustisch rechtzeitig darauf hinweist, das Ladegerät bei niedrigem Ladestand anzuschließen.

Natürlich ist zu berücksichtigen, dass ein großes Display (und insbesondere mit Videoübertragung) einen höheren Stromverbrauch hat, als bei einfach gehaltenen Geräten, die nur den Ton übertragen.
Die meisten Kamera-Babyphone bieten jedoch einen Stromsparmodus (ECO-Mode), der die Bildübertragung nur bei Bedarf und nicht konstant auf dem Monitor anzeigt. Bedingt durch den großen Bildschirm, fallen die Empfänger gerne mal etwas größer aus. Ein guter Hersteller sollte diesen Umstand ausnutzen, um direkt auch einen etwas größeren Akku verbauen.

Reichweite & Sendeleistung

Damit das Babyphone auch mal mit in den Keller oder Garten genommen werden kann und trotz noch ein Signal überträgt, ist beim Kauf eine große Reichweite zu achten. Die meisten Hersteller differenzieren dabei zwischen einer Außen- und Innenreichweite.

Bei der Außenreichweite wird in der Regel von einem Feld ausgegangen, auf dem keine Hindernisse das Funksignal blockieren. Im alltäglichen Einsatz sind diese Idealbedingungen jedoch kaum gegeben.

Viel wichtiger ist daher die angegebene Reichweite innerhalb eines Gebäudes. Diese berücksichtigt Wände und Etagen.
Dennoch ist auch diese Angabe nur als ungefährer Richtwert zu betrachten, denn nicht jedes Haus ist gleich aufgebaut. Insbesondere die Billighersteller schummeln bei der Innenreichweite gerne, indem sie diese auf einer Ebene mit dünnen Holzwänden testen. Dicke Betonwände und vor allem auch Stockwerke lassen den Empfang schmälern. Auch verschiedene elektrische Störsignale im Haushalt können sich negativ auf diesen auswirken.

Natürlich ist zu berücksichtigen, dass eine höhere Sendeleistung entsprechend auch mit einer größeren Strahlenbelastung verbunden ist. Zwar sieht das Bundesamt für Gesundheit (BAG) der Schweiz keine Gefährdung durch die Strahlen, rät jedoch ausdrücklich deren Belastung so gering wie möglich zu halten.
Daher ist das Babyfon stets mindestens einen Meter entfernt vom Kinderbett aufzustellen. Bei Netzbetrieb ist außerdem eine Steckdose mit wenigstens einen halben Meter Bettabstand zu wählen.

Darüber hinaus sollte die Sendeeinheit via VOX-Funktion natürlich nicht dauerhaft, sondern nur dann senden, wenn auch wirklich ein Geräusch erkannt wird. Besser ist jedoch gleich auf ein Modell mit spezieller ECO-Funktion zurückzugreifen, welches zusätzlich auch die Sendeleistung entsprechend dem aktuellen Bedarf anpasst. Dies mindert nicht nur die Strahlenbelastung, sondern schont gleichzeitig auch den Akku.

Wichtig ist außerdem, dass der Empfänger Auskunft über die Signalstärke gibt und warnt, wenn die Verbindung zur Sendestation im Kinderzimmer unterbrochen ist. Für Eltern sollte dies ein äußerst wichtiges Testkriterium im eigenen Babyphone Test sein.

Babyphone Test der Stiftung Warentest

Stiftung Warentest CoverAuch die Stiftung Warentest hat bereits mehrfach Babyphone getestet. In der Ausgabe 05/2015 (kostenpflichtiger Abruf) wurden unter anderem 15 herkömmliche Geräte mit und ohne Videoübertragung unter die Lupe genommen. Größter Kritikpunkt war die geringe Reichweite. Auch die Qualität von Bild und Ton ließ bei der Mehrheit der Testkandidaten zu Wünschen übrig. Vergleichsweise gut haben jedoch die folgenden Modelle abgeschnitten:

Klassische Babyfone nur mit Tonübertragung:

  1. Philips Avent SCD501
  2. Hartig+Helling Babyruf MBF 8181
  3. Reer Lyra

Babyfone mit Videoübertragung:

  1. Audioline Watch & Care V130
  2. Philips Avent SCD603
  3. Nuk Eco Control + Video

Als Alternative zu den klassischen Babyphone wurden auch Webcams und Apps getestet. Diese konnten zwar mit einer hervorragenden Reichweite überzeugen, in Sachen Zuverlässigkeit jedoch nicht. Außerdem spielte auch der Datenschutz eine wichtige Rolle, sind derartige Geräte direkt mit dem Internet verbunden.

Natürlich ist beim Babyphone Test der Stiftung Warentest auch zu berücksichtigen, dass einige Hersteller zwischenzeitig neuere Modell auf den Markt gebracht haben.

Bekannte Babyphone-Hersteller

Es gibt quasi unendlich viele Babyphone-Hersteller. Mit Abstand die am verbreitetsten Modelle dürften jedoch von Phillips (Avent), Nuk, Samsung und Motorola sein. Doch auch noch viele andere namhafte Hersteller mischen auf dem Markt mit:

  • Alecto
  • Angelcare
  • Ansmann
  • Audioline
  • Belkin
  • Beurer
  • Chicco
  • Grundig
  • Hartig + Helling (H+H)
  • Hama
  • Luvion
  • Motorola
  • Nuk
  • Philips Avent
  • Prima Nova
  • Reer
  • Samsung
  • Switel
  • Tomy
  • Topcom
  • VOSMEP
  • Vtech
  • XCSOURCE

Ob sich für einen Traditionshersteller oder einem NoName-Produkt entschieden wird, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Nicht selten glänzen die eher unbekannten Babyphones mit einer großen und modernen Funktionsvielfalt. In Punkto Zuverlässigkeit, Service und Vertriebsnetz, können sie dagegen aber häufig nicht mit den bekannten Premiummarken mithalten.

Wertungsverfahren im Babyphone Vergleichstest

Der Babyphone Vergleichstest beruht auf einen Funktionsvergleich ausgewählter Modelle. Darüber hinaus wurden auch zahlreiche Erfahrungsberichte von Käufern auf Lob & Tadel analysiert. Außerdem auch professionelle Babyphone Testberichte studiert. Basierend auf dieser Datenerhebung wurde ein internes Testergebnis bzw. eine Bewertung für unsere persönliche Empfehlung ermittelt. Diese Wertung steht jedoch nicht im Zusammenhang mit einem eigens durchgeführten Babyphone Test unter Laborbedingungen.

Natürlich ersetzt der Babyphone Vergleich nicht die persönliche Beratung in einem Baby-Fachmarkt. Außerdem wird empfohlen, ebenfalls einen Blick auf den ausführlichen Babyphone-Test der Stiftung Warentest zu werfen. Darüberhinaus verrät die aktuelle Bestseller-Liste, welche Geräte bei anderen Eltern besonders gefragt sind.

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Babyphone
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