Kinderfahrradanhänger Test & Vergleich 2018

Kinderfahrradanhänger Test Testsieger 2018 – Die besten Fahrradanhänger für Kinder im Vergleich

Mit einem guten Kinderfahrradanhänger bieten fahrradfahrende Eltern ihrem Nachwuchs nicht nur mehr Komfort, sondern auch große Sicherheit. Dies zumindest, sofern einige wichtige Punkte beachtet werden und der Fahrradanhänger überhaupt zur Personenbeförderung im Straßenverkehr zugelassen ist. Letzteres scheitert häufig nur an einer fehlenden lichttechnischen Installation. Nur die wenigsten Kinderanhänger sind nämlich von Werk aus mit LED-Beleuchtung ausgestattet. Die fehlenden Lampen lassen sich jedoch in aller Regel problemlos nachrüsten, sodass sie letztendlich doch noch der StVZO entsprechen.

Doch wer die Wahl hat, hat gleichzeitig auch die Qual. Unser äußerst umfangreiche Kaufratgeber soll noch unschlüssigen Eltern dabei helfen, ihren persönlichen Babyfahrradanhänger Testsieger 2018 zu finden. Dazu verraten wir, auf welche Testkriterien es u. a. im Kinderfahrradanhänger Test ankommt. Außerdem stellen wir verschiedene Modelle einem ausführlichen Vergleich gegenüber und benennen deren Vor- & Nachteile. Darunter mit dem Qeridoo Sportrex 2 auch unsere persönliche Kaufempfehlung. Ebenso werfen wir aber auch einen Blick auf die Testberichte von Stiftung Warentest, ADAC und Ökotest.

Kinderfahrradanhänger Vergleich

Top-EmpfehlungPreis/Leistung
Qeridoo Kinder­fahrrad­anhänger Sportrex 2XLC Kinder­fahrrad­anhänger Duo-BS-C03Yepp Duo Kinder-Fahrrad­anhängerTHULE Fahrrad­anhänger Coaster XTHomcom 2-in-1 Kinder­anhänger 360°Fischer Kinder Fahrrad­anhänger KOMFORT (86388)TIGGO voll­ge­federter Kinder­fahrrad­anhänger 504SLeon zusammen­klapp­barer Kinder­fahrrad­anhängerFroggy Jogger-Fahrrad­anhängerSAMAX Kinder­anhänger Jogger 2in1
MaterialAlu­miniumrahmenmit ver­stärkten Trä­gernStahl-Chassismit Aluminium-AufbauStahlrahmenAluminiumrahmenStahlrohrrahmenStahlrohrrahmenStahlrohrrahmenStahlrohrrahmenStahlrahmenStahlrohrrahmen
Gewichtca. 15 kg(max. 45 kg Zuladung)ca. 14 kg(max. 40 kg Zuladung)ca. 16 kg(max. 42 kg Zuladung)ca. 12 kg(max. 45 kg Zuladung)ca. 19 kg(max. 21 kg Zuladung)ca. 19 kg(max. 23 kg Zuladung)ca. 19 kg(max. 21 kg Zuladung)ca. 15 kg(max. 35 kg Zuladung)ca. 16 kg(max. 24 kg Zuladung)ca. 20 kg(max. 20 kg Zuladung)
Farbeanthrazit(in weiteren erhältlich)weiß/limoneblau/anthrazit(in weiteren erhältlich)blauschwarz/weiß(in weiteren erhältlich)grün/anthrazitorange/schwarz(in weiteren erhältlich)rot/schwarz(in weiteren erhältlich)cyangrün/schwarz(in weiteren erhältlich)
Reifen2x 20 Zoll(luftgefüllt)2x 20 Zoll(luftgefüllt)2x 20 Zoll(luftgefüllt)2x 20 Zoll(luftgefüllt)2x 20 Zoll(luftgefüllt)2x 20 Zoll(luftgefüllt)2x 20 Zoll(luftgefüllt)2x 20 Zoll(luftgefüllt)2x 19,5 Zoll(luftgefüllt)2x 20 Zoll(luftgefüllt)
Sitzplätzemax. 2 Kinder(auch als 1-Sitzer erhältlich)max. 2 Kinder(auch als 1-Sitzer erhältlich)max. 2 Kindermax. 2 Kindermax. 2 Kindermax. 2 Kindermax. 2 Kindermax. 2 Kindermax. 2 Kindermax. 2 Kinder
Sicherheitsgurt(5-Punkt-Gurt)(5-Punkt-Gurt)(5-Punkt-Gurt)(5-Punkt-Gurt)(5-Punkt-Gurt)(5-Punkt-Gurt)(5-Punkt-Gurt)(5-Punkt-Gurt)(5-Punkt-Gurt)(5-Punkt-Gurt)
Feststellbremse
Reflektoren
inkl. Kupplung(2 Stück)
inkl. Schiebebügel
inkl. Jogger/Buggy-Rad(8,5 Zoll)(16 + 12 Zoll)(8,5 Zoll)(12 Zoll)(12 Zoll))(12 Zoll)(10 Zoll)
Vorteile
  • gute Verarbeitung
  • ver­stell­barer Sonnen­schutz
  • mit Luft-Sprung­feder­ung
  • zwei höhen­ver­stell­bare Kopf­stützen
  • Be­lüf­tungs­fenster für aus­reichen­de Luft­zirku­lation
  • 3-in-1 Wetter­verdeck
  • Multi­wheel Luft-Buggy­rad mit Walker- und Jogger­funk­tion (Click and Go)
  • ab­nehm­bares Rücken­kissen
  • An­hänger bleibt bei um­kippen des Fahr­rads stehen
  • kom­pak­ter Falt­mecha­nis­mus
  • Tasche im rück­seiti­gen Belüftungs­fenster
  • inkl. Wimpel
  • gute Verarbeitung
  • bietet Platz für Baby­schalen bzw. Baby­sitze
  • ro­bus­te Alu-Stoß­fänger
  • mit Schnell­falt­system
  • groß­zü­gi­ger Stau­raum hinter dem Sitz
  • kom­bi­nier­tes Insekten- und Wetter­ver­deck
  • ge­trenn­ter Sitz­be­reich für jedes Kind
  • bei einem Kind auch in der Mittel­posi­tion nutz­bar
  • inkl. Sicher­heits­wimpel
  • gute Verarbeitung
  • gepolsterte 5-Punkt-Sicher­heits­gurte
  • groß­zü­gi­ger Stau­raum hinter den Sitzen
  • atmungs­aktive Rücken­lehne
  • höhen­ver­stell­barer Schiebe­bügel
  • zu­sammen­klapp­bar
  • inkl. Sicherheits­flagge
  • gute Verarbeitung
  • großzügiger Stau­raum hinter der Rück­bank
  • keine Demon­tage des Buggy­rads bei Nicht­ge­brauch er­forder­lich (klappbar)
  • gepolsterte 5-Punkt-Gurte
  • gute Be­lüf­tungs­eigen­schaften
  • höhen­verstell­barer Schiebe­bügel
  • leicht zu­sammen­klappbar
  • inkl. Sicherheits­fahne
  • hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • gute Ver­ar­bei­tung
  • voll­ge­federte Hinter­achse
  • ver­stärk­ter Fuß­raum
  • mit prak­tischem Stau­fach
  • zu­sammen­klappbar
  • inkl. Fahne
  • gute Verarbeitung
  • ab­schließ­bare Deichsel­auf­nahme
  • mit LED-Beleuchtungs­set
  • gefedert
  • zwei An­hänger­kupp­lungen im Liefer­um­fang
  • vier seit­liche Innen­raum­taschen
  • inkl. Sicherheits­wimpel
  • gute Verarbeitung
  • voll­ge­federt
  • mit Anti-Kipp-Vor­rich­tung
  • großer Stau­raum hinter dem Sitz
  • zu­sammen­klappbar
  • inkl. Signal­fahne
  • gute Verarbeitung
  • Hinter­räder mit Stoß­dämpf­ung
  • zu­sammen­klappbar
  • mit Kipp­schutz
  • inkl. Wimpel
  • gute Verarbeitung
  • gefederte Hinter­achse
  • roll­bares Sicht­fenster mit Fliegen­gitter
  • mit Ab­lage­taschen im Innen­raum
  • inkl. Signal­flagge
  • gute Verarbeitung
  • gefederte Hinter­achse
  • gepolsterte Gurte
  • mit seit­lichem Innen­raum­taschen
  • rollbares Sicht­fenster mit Fliegen­gitter
  • inkl. Sicherheits­wimpel
Nachteile
  • hoher Preis
  • keine Be­leuch­tung (nur Reflektoren)
  • hoher Preis
  • keine Be­leuch­tung (nur Reflektoren)
  • hoher Preis
  • nicht gefedert
  • keine Beleuchtung (nur Reflektoren)
  • hoher Preis
  • nicht gefedert
  • keine Be­leuch­tung (nur Reflektoren)
  • maximale Zuladung etwas knapp be­messen
  • keine Be­leuch­tung (nur Reflektoren)
  • nicht als Buggy/Jogger nutzbar
  • maxi­male Zu­ladung etwas knapp bemessen
  • maximale Zuladung etwas knapp be­messen
  • keine Be­leuch­tung (nur Reflektoren)
  • keine Be­leuch­tung (nur Reflektoren)
  • keine Be­leuch­tung (nur Reflektoren)
  • maximale Zuladung etwas knapp be­messen
  • keine Be­leuch­tung (nur Reflektoren)
zum Produkt
erhältlich bei:
  • 124,90
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  • 199,99
  1. Qeridoo Kinder­fahrrad­anhänger Sportrex 2Top-EmpfehlungVorteile: gute Verarbeitung, ver­stell­barer Sonnen­schutz, mit Luft-Sprung­feder­ung, zwei höhen­ver­stell­bare Kopf­stützen, Be­lüf­tungs­fenster für aus­reichen­de Luft­zirku­lation, 3-in-1 Wetter­verdeck, Multi­wheel Luft-Buggy­rad mit Walker- und Jogger­funk­tion (Click and Go), ab­nehm­bares Rücken­kissen, An­hänger bleibt bei um­kippen des Fahr­rads stehen, kom­pak­ter Falt­mecha­nis­mus, Tasche im rück­seiti­gen Belüftungs­fenster, inkl. WimpelNachteile: hoher Preis, keine Be­leuch­tung (nur Reflektoren)
  2. XLC Kinder­fahrrad­anhänger Duo-BS-C03Vorteile: gute Verarbeitung, bietet Platz für Baby­schalen bzw. Baby­sitze, ro­bus­te Alu-Stoß­fänger, mit Schnell­falt­system, groß­zü­gi­ger Stau­raum hinter dem Sitz, kom­bi­nier­tes Insekten- und Wetter­ver­deck, ge­trenn­ter Sitz­be­reich für jedes Kind, bei einem Kind auch in der Mittel­posi­tion nutz­bar, inkl. Sicher­heits­wimpelNachteile: hoher Preis, keine Be­leuch­tung (nur Reflektoren)
  3. Yepp Duo Kinder-Fahrrad­anhängerVorteile: gute Verarbeitung, gepolsterte 5-Punkt-Sicher­heits­gurte, groß­zü­gi­ger Stau­raum hinter den Sitzen, atmungs­aktive Rücken­lehne, höhen­ver­stell­barer Schiebe­bügel, zu­sammen­klapp­bar, inkl. Sicherheits­flaggeNachteile: hoher Preis, nicht gefedert, keine Beleuchtung (nur Reflektoren)
  4. THULE Fahrrad­anhänger Coaster XTVorteile: gute Verarbeitung, großzügiger Stau­raum hinter der Rück­bank, keine Demon­tage des Buggy­rads bei Nicht­ge­brauch er­forder­lich (klappbar), gepolsterte 5-Punkt-Gurte, gute Be­lüf­tungs­eigen­schaften, höhen­verstell­barer Schiebe­bügel, leicht zu­sammen­klappbar, inkl. Sicherheits­fahneNachteile: hoher Preis, nicht gefedert, keine Be­leuch­tung (nur Reflektoren)
  5. Homcom 2-in-1 Kinder­anhänger 360°Preis-Leistungs-EmpfehlungVorteile: hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, gute Ver­ar­bei­tung, voll­ge­federte Hinter­achse, ver­stärk­ter Fuß­raum, mit prak­tischem Stau­fach, zu­sammen­klappbar, inkl. FahneNachteile: maximale Zuladung etwas knapp be­messen, keine Be­leuch­tung (nur Reflektoren)
  6. Fischer Kinder Fahrrad­anhänger KOMFORT (86388)Vorteile: gute Verarbeitung, ab­schließ­bare Deichsel­auf­nahme, mit LED-Beleuchtungs­set, gefedert, zwei An­hänger­kupp­lungen im Liefer­um­fang, vier seit­liche Innen­raum­taschen, inkl. Sicherheits­wimpelNachteile: nicht als Buggy/Jogger nutzbar, maxi­male Zu­ladung etwas knapp bemessen
  7. TIGGO voll­ge­federter Kinder­fahrrad­anhänger 504SVorteile: gute Verarbeitung, voll­ge­federt, mit Anti-Kipp-Vor­rich­tung, großer Stau­raum hinter dem Sitz, zu­sammen­klappbar, inkl. Signal­fahneNachteile: maximale Zuladung etwas knapp be­messen, keine Be­leuch­tung (nur Reflektoren)
  8. Leon zusammen­klapp­barer Kinder­fahrrad­anhängerVorteile: gute Verarbeitung, Hinter­räder mit Stoß­dämpf­ung, zu­sammen­klappbar, mit Kipp­schutz, inkl. WimpelNachteile: keine Be­leuch­tung (nur Reflektoren)
  9. Froggy Jogger-Fahrrad­anhängerVorteile: gute Verarbeitung, gefederte Hinter­achse, roll­bares Sicht­fenster mit Fliegen­gitter, mit Ab­lage­taschen im Innen­raum, inkl. Signal­flaggeNachteile: keine Be­leuch­tung (nur Reflektoren)
  10. SAMAX Kinder­anhänger Jogger 2in1Vorteile: gute Verarbeitung, gefederte Hinter­achse, gepolsterte Gurte, mit seit­lichem Innen­raum­taschen, rollbares Sicht­fenster mit Fliegen­gitter, inkl. Sicherheits­wimpelNachteile: maximale Zuladung etwas knapp be­messen, keine Be­leuch­tung (nur Reflektoren)
Kinderfahrradanhänger
Mutter fährt mit Kindern im Fahrradanhänger am Strand spazieren

Fahrradanhänger für Kinder

Immer mehr Eltern lassen ihr Auto stehen und steigen statt­dessen wieder ver­mehrt aufs Fahr­rad um. So zum Bei­spiel für kürzere Strecken, wie dem Wochen­einkauf oder auch der Fahrt zum großen Spiel­platz am anderen Stadt­ende. Ihr Nach­wuchs macht es sich während­dessen im geräu­migen Kinder­fahrrad­anhänger bequem. Er bietet schließ­lich mehr Platz, als der klassische Kinder­fahrrad­sitz. Außer­dem auch deutlich mehr Komfort.

Günstige Fahrradanhänger sind schon für um die 100 Euro erhältlich. In dieser Preis­klasse teil­weise sogar mit einem dritten Rad, sodass sie sich auch unab­hängig vom Fahrrad, wie ein Buggy schieben lassen.

Ist ein Kinderfahrradanhänger sinnvoll?

Für Eltern von Babys und Kleinkindern, die viel mit dem Rad fahren, ist ein guter Kinder­fahr­rad­anhänger, eine äußerst sinn­volle Anschaffung. Dafür sprechen die zahl­reichen Vor­teile, die das bequeme Kinder­ge­fährt mit sich bringt.

Letztendlich aber gilt es, das Pro und Kontra stets selbst abzu­wägen. Dabei sollten in jedem Fall auch die mög­lichen Alter­na­tiven zum Fahr­rad­an­hänger für Kinder berücksichtigt werden.

Vorteile:

  • großer Sitzkomfort gegenüber Kinderfahrradsitzen
  • bietet als Zweisitzer Platz für zwei Kinder
  • wind- und regengeschützt
  • mit Zusatzrad auch wie ein Buggy schiebbar
  • viele Modelle bieten zusätzlich noch großen Stauraum
  • ruhiges Fahrverhalten bei stoßgedämpften Kinderfahrradanhänger
  • auch als Lasten- oder Hundeanhänger nutzbar
  • oftmals kompakt zusammenklappbar

Nachteile:

  • hohe Anschaffungskosten
  • erhöhter Platzbedarf beim Parken bzw. im Fahrradkeller
  • das Kind ist während der Fahrt nicht unmittelbar erreichbar

Häufig gestellte Fragen

Für viele Eltern ist ein Fahrradkinderanhänger absolutes Neuland. Wenn sie sich erstmals mit dem Gefährt be­fassen, kommen recht häufig, immer wieder gestellte Standart­fragen auf. Diese lassen sich mit einer kurzen Antwort je­doch recht schnell aus der Welt schaffen…

Ab wann dürfen Babys im Fahrradanhänger fahren?

Ein vorgeschriebenes Mindestalter, ab wann Babys im Fahrrad­anhänger fahren dürfen, gibt es nicht. Mindest­vor­raus­setzung aber ist, dass der Nach­wuchs eigen­ständig sitzen kann. Dies dürfte mit etwa zehn bis elf Monate der Fall sein.

Mithilfe einer Babyschale können Babys aber auch schon etwas früher in einem gefederten Anhänger mit­fahren. Ent­sprech­ende Modelle sind jedoch nicht mit den klas­sischen Auto-Baby­schalen verwechselt werden. Statt­dessen sind spezielle Anhänger-Baby­schalen erforder­lich. Dabei gilt es natür­lich die Hersteller-Kom­pa­ti­bi­li­tät zu beachten. Viele Baby­fahrrad­anhänger sind näm­lich nur mit Weber-Sitzschalen kompatibel.

Bis zu welchem Alter dürfen Kinder im Fahrradanhänger mitfahren?

Die Straßenverkehrsordnung schreibt zur Personenbeförderung in § 21 Absatz 3 vor, dass Kinder bis zur ihrer Voll­en­dung des siebten Lebens­jahres in einem geeig­neten Fahrrad­anhänger mit­ge­nommen werden dürfen. Ausge­nommen von dieser Alters­grenze sind je­doch Kinder mit einer Behinderung.

Wie alt muss der Fahrer des Fahrrads sein?

Auch das Mindestalter des Fahrradfahrers ist in der StVO geregelt. So muss dieser min­des­tens 16 Jahre alt sein, um Kleinkinder im Fahrrad­anhänger mitnehmen zu dürfen. Ein Maxi­mal­alter gilt für den Fahrer dagegen jedoch nicht.

Gilt eine Helmpflicht für Kinder im Fahrrad-Kinderanhänger?

Völlig ungeachtet einer Helmpflicht, sollten Kinder im Straßen­ver­kehr stets einen Helm tragen. Darum ist sich die Frage, im Zusammen­hang mit einem Fahrrad­anhänger, gar nicht erst zu stellen.
Außerdem gilt, je früher sich Kinder an das Tragen eines Fahr­rad­helms gewöhnen, desto mehr stößt es später auch auf Akzep­tanz, wenn mit dem eigenen Kinderfahrrad gefahren wird.

Darf ein Kinderanhänger an jedem Fahrrad befestigt werden?

Ob ein Kinderfahrradanhänger am jeweiligen Fahrrad befestigt werden kann und auch ge­zo­gen werden darf, gilt es indi­vi­duell anhand der Anlei­tung oder des Daten­blatts des Fahr­rad­her­stellers in Erfahrung zu bringen. Dies empfiehlt sich insbe­son­dere bei Renn­rädern oder solchen aus Carbon. Bei den meisten für den Straßen­ver­kehr zuge­lassenen Fahrrad­modellen zeigt sich aber in aller Regel weniger ein Problem.

Welche Kinderfahrradanhänger Alternativen gibt es?

Als mögliche Alternative zum Fahrradanhänger für Kinder, bietet sich eben­falls ein guter Kinder­fahr­rad­sitz an. Auf­grund seiner Montage am Lenker oder über dem Gepäck­träger, bleibt das Fahrrad auch weiter­hin weitest­gehend kom­pakt, wie zuvor ohne Bei­fahrer. Darüber hinaus, spricht auch der ver­gleichs­weise geringe Preis für einen Fahr­rad­sitz, als Kinder­anhänger-Alter­na­tive. Dies je­doch auf Kosten des Stau­raums, Kom­forts und mög­licher­weise auch der Sicherheit.

Wichtige Kriterien für einen Testsieger im Kinderfahrradanhänger Test

Der Kauf eines Fahrradanhängers für den Nachwuchs will gut über­legt sein. Eltern sollten keines­falls blind zum erst­besten Modell greifen. Auch fremde Empfehlungen oder Test­sieger sind nur mit Vor­sicht zu genießen. Ein Kinder­fahrrad­anhänger-Test sollte schließ­lich auch die teils persön­lichen Anforderungen berück­sichtigen. Dies ist im Rahmen eines allge­meinen Praxis­test je­doch nicht möglich. Darum gilt es stets, anhand ver­schie­dener Test­kriterien, selbst zu ver­gleichen, ehe ein spezielles Anhänger­modell im Warenkorb landet.

Sitzplätze

Der Markt bietet sowohl Fahrradanhänger für ein Kind, wie auch Doppel­sitzer für zwei. Der Bedarf richtet sich dabei erst ein­mal nach der Anzahl der Kinder. Die noch aus­stehende Familien­planung gilt es dabei natür­lich schon zu berücksichtigen.

Ein Einsitzer macht immer dann Sinn, wenn wirklich fest­steht, dass nie mehr als nur ein Kind im Fahr­rad­anhänger mit­fahren wird. Entsprechende Modelle sind meist etwas schmaler, aber nicht auto­ma­tisch auch nur halb zu groß. Statt­dessen bietet die Fahr­zelle dem Einzel­kind ein etwas groß­zü­gigeres Platz­an­ge­bot, als wie mit dem Geschwisterchen im Zweisitzer.
Ähnlich verhält es sich mit dem Gewicht des Kinder­fahr­rad­anhängers, mit einem gegen­über zwei Sitzen. Auch hier ist der Unter­schied ver­gleichs­weise gering, wie folgen­der Ver­gleich zwischen Querido Sportrex1 und Sportrex2 gut verdeutlicht:

 Sportrex1Sportrex2
Sitzplätze1 Kind2 Kinder
Gewicht13 kg14,9 kg
max. Durchfahrtsbreite75 cm85 cm
Faltmaß32 x 60 x 113 cm32 x 72 x 113 cm
Schulterbreite62 cm52 cm
Stauraum45 l53 l

Angesichts dessen, dass sich auch beim Preis kein allzu großer Unter­schied zeigt, sollte die Wahl nicht aus­schließ­lich von der künf­tigen Familien­planung abhängig ge­macht werden. Der größere Stau­raum bietet schließ­lich mehr Platz zum ver­stauen der Ein­käufe oder sons­tigem Provi­ant. Außer­dem ermög­licht ein Zwei­sitzer auch mal einen Spiel­kamera­den vom Kinder­garten oder zum Spiel­platz darin mitzunehmen.

Praktischerweise ermöglichen einige Duo-Modelle eine Mittel­position. So bietet der XLC Kinder-Fahr­rad­anhänger Duo-BS-C03 sowohl einen getrenn­ten Sitz­be­reich für jeden Passa­gier, erlaubt aber eben­so dass sich ein Kind alleine mittig hinsetzen kann.

Stauraum

In einem guten Kinderfahrradanhänger sollte nicht nur der Nach­wuchs aus­reich­end Platz finden, son­dern sich auch der Ein­kauf oder sons­tiger Proviant unter­bringen lassen. Wie der Fahr­rad­an­hänger Yepp Duo ver­fügen viele Modelle des Ver­gleichs, über einen ge­räu­mi­gen Koffer­raum hinter den Sitz­plätzen. Das Fach ist typischer­weise von außen zu erreichen, so­dass die Kabine nicht ge­öffnet werden muss und das Kind weiter­hin ange­schnallt bleiben kann.

Vor dem Kauf ist zu testen, ob der gegebene Stauraum ausreicht. Er sollte zu­min­dest die Hand­tasche oder ggf. noch Wickel­tasche, sowie einen vollen Ein­kaufs­beutel fassen können. Außer­dem sind kleinere Fächer im Innen­raum recht prak­tisch, in denen sich z. B. Taschen­tücher, Pflaster oder dergleichen unterbringen lassen.

Maximale Tragkraft

Um sein Eigengewicht, das Gewicht der Kinder und ggf. etwas Zusatz­ge­päck stand­halten zu können, muss die Trag­kraft des Rahmens natür­lich ausreichend dimen­sio­niert sein. Mit 45 kg erlaubt der Kinder­fahrrad­anhänger Qeridoo Sportrex 2 die höchste Gewichts­beladung. Der SAMAX Kinder­anhänger als schwächstes Modell dagegen nur 20 kg.

Die höhere Traglast verspricht im Stabilitätstest natür­lich mehr Reserven nach oben. Im Hinter­kopf gilt es je­doch zu behalten, dass das zulässige Höchst­gewicht eines unge­bremsten Fahr­rad­an­hängers für den Straßen­verkehr bei nur 40 kg liegt. Mit mehr als 20 kgbeladen werden, dürfte das SAMAX-Modell, auf­grund seines eben­so­hohen Eigen­ge­wichts, also gar nicht.

Reifen

Kinderfahrradanhänger werden mit verschiedenen Reifen­größen ange­boten. Eine fest­ge­legte Norm mag es dabei zwar nicht geben, je­doch haben sich 18 bis 20 Zoll weitest­gehend durch­ge­setzt. Dabei gilt, dass je größer die Reifen aus­fallen, desto ange­nehmer wird das Fahr­ver­halten für seine Insassen.

Doch neben den Durchmesser, wirkt sich auch das Reifen­material auf den Fahr­komfort aus. Alle Kinder­anhänger des Vergleichs setzen dabei auf eine Luft­be­reifung. Sie bietet den Vor­teil, kleinere Uneben­heiten aus­gleichen zu können. Im Gegen­satz dazu würden Hart- oder Voll­gummi­reifen sie nahezu 1:1 an die Farh­gast­zelle weiter­geben. Dies nicht nur auf steinigen und unebenen Wald­wegen, son­dern eben­so schon beim Fahren über Pflastersteine.
Bei einem Luftreifen gilt es natürlich zu beachten, dass sein Druck regel­mäßig ge­prüft und ggf. Luft nach­ge­pumpt werden muss. Außer­dem be­steht bei Un­acht­sam­keit die Gefahr eines Plattfußes.

Federung

Kleinere Unebenheiten lassen sich mit einer 20 Zoll Luft­be­reifung sicher­lich gut aus­gleichen. Gegen Schlag­löcher ist aber auch der beste Fahr­rad­an­hänger­reifen macht­los. Anders sieht es da mit einem gefederten Kinder-Fahr­rad­an­hänger aus. So verfügt der Sportrex2 von Qeridoo über eine doppel­seitige Luft-Sprung­feder­ung. Aber auch der Homcom Kinder­anhänger braucht sich da mit seiner voll­ge­federten Hinter­achse keineswegs verstecken.

Sicherlich sorgen die Stoßdämpfer für einen groß­artigen Fahrt­komfort für das Kind im Anhänger. Vor allem empfind­liche Babys und Klein­kinder profi­tieren davon. Letzt­end­lich aber liegt es im Ermessen der Eltern, ob sie sich für ein gefe­dertes oder unge­fe­dertes Fahr­rad­an­hänger­model entscheiden.

Umbau zum Buggy

Abgesehen vom Fischer Kinder-Fahrradanhänger, lassen sich alle anderen Modelle des Ver­gleichs mit nur wenigen Hand­griffen zum Buggy um­bauen. Dazu wird ledig­lich ein drittes Rad vorne mon­tiert. Oft­mals erfolgt die Mon­tage werk­zeug­los. So auch beim Qeridoo Sportrex 2 mit seinem einfachen Klick-System.
Der THULE Coaster XT ermög­licht sogar, dass das Buggy­rad pro­blem­los dran­bleiben kann, während der Kinder­anhänger mit dem Fahr­rad gezogen wird. Es lässt sich näm­lich dank dem paten­tierten ezHitch bei Nicht­ge­brauch hochklappen.

Damit sich der Anhängerbuggy gut schieben lässt, bedarf es neben dem Zusatz­rad auch einen Schiebe­bügel. Wie beim Homcom Kinder­anhänger sollte dieser idealer­weise eine Höhen­ver­stellung ermög­lichen. So lässt sich der Griff schließ­lich auf eine optimale Schiebehöhe bringen.

Fahrradkupplung

Um den Kinderanhänger am Fahrrad zu befestigen, ist eine Anhängerkupplung erforderlich. Sie wird fest am am Fahrradrahmen montiert und erlaubt ein einfaches an- und abkuppeln des Anhängers.
Vor dem Anhängerkauf ist sich zu vergewissern, dass eine solche dem Lieferumfang beiliegt. Dies ist nämlich nicht zwingend immer der Fall, auch wenn allen Modellen des Vergleichs vor­bild­lich eine Uni­versal-Fahrrad­anhänger­kupplung beiliegt. Sie lässt sich an nahe­zu allen Fahr­rädern mon­tieren. Nur verein­zelt bedarf es eine spezielle Anhänger­kupplung des jeweiligen Fahrradherstellers selbst.

Da die Kinderfahrradanhängerkupplung fest am Rahmen verschraubt wird, bedarf es für Mamas, wie auch Papas Fahr­rad, je­weils eine eigene. Beim Kauf sollte daher ggf. gleich eine Ersatz­kupplung mit­be­stellt werden, denn ledig­lich dem Fischer-Fahrrad­anhänger liegt von Werk aus gleich eine zweite mit bei. Mit etwa 5 bis 20 Euro hält sich der Kosten­faktor für dieses Zubehör aber sehr in Grenzen.

Sicherheit

Ein Kinderfahrradanhänger Testsieger sollte nicht nur eine gute Aus­stattung mit­bringen, son­dern vor allem auch eines sein: sicher! Maß­geb­lich dabei ist die DIN-Norm EN 15918:2017-05 bzw. DIN EN 15918 in ihrer aktu­ells­ten Fassung. Sie befasst sich mit den sicher­heits­tech­nischen An­forder­ungen und Prüf­ver­fahren von Fahr­rad­an­hänger. Bei der Nutzung von Kinder­an­hängern im Straßen­verkehr ist außer­dem auch die Straßen­ver­kehrs­zu­lassungs­ord­nung (kurz: StVZO) zu berücksichtigen.

Ob ein Fahrradanhänger für Kinder diese Sicherheits­an­forderungen erfüllt, ist für Eltern oft­mals nur schwer nach­zu­voll­ziehen. Daher empfiehlt es sich, nach einem TÜV-geprüften Kinder­fahr­rad­anhänger Aus­schau zu halten, welcher das GS-Zeichen trägt und außer­dem StVZO-zugelassen ist.
Leider jedoch sind dies nur die wenigsten Modelle. Nicht zwingend aber, weil sie im Test durch­fallen würden, son­dern oft­mals schlicht­weg auf­grund der damit verbun­denen Kosten. Die Sicher­heits­prüfung, durch ein externes Test­labor wie dem TÜV, ist für die Her­steller schließlich freiwillig.
Trotzdem ist es auch Eltern möglich, beim Kauf auf einige wichtige Punkte zu achten. Hilfs­weise hat aber auch der TÜV-Süd ein Merk­blatt zur Sicher­heit von Fahr­rad­anhänger für Kinder veröffentlicht.

Sicherheitsgurt

Sicherheitsgurte sind im Fahrradanhänger für Kinder unerlässlich. Jeder Sitz­platz muss über einen solchen ver­fü­gen. Die Rückhaltevorrichtung kann schließlich nicht nur bei einem Unfall, sondern selbst beim abrupten Abbremsen das Ver­letzungs­risiko mini­mieren und sogar Leben retten.

Erfreulicherweise sind alle Kinderfahrradanhänger unserer Vergleichs­tabelle mit einem sicheren 5-Punkt-Gurt aus­ge­stattet. Wie der THULE Coaster XT haben einige Model außer­dem noch ein kom­for­tables Gurt­polster ange­bracht, so­dass der Gurt an den Schultern nicht ein­schnei­det und so meist auch eher vom Nach­wuchs akzeptiert wird.

Während der Fahrt sollten sich Eltern regelmäßig ver­ge­wissern, dass das Kind auch weiter­hin an­ge­schnallt ist. Klein­kinder sind sich der Gefahr näm­lich nicht zwingend bewusst und finden irgend­wann heraus, wie sie den Gurtverschluss öffnen.

Beleuchtung & Reflektoren

Um der StVZO zu entsprechen und damit am öffentlichen Straßen­verkehr teil­nehmen zu dürfen, bedarf es bei einem sicheren Fahrrad­anhänger eine licht­technische Ein­rich­tung. Dazu zählt neben Reflek­toren, auch ein rotes Rück­licht. Bei Anhänger­breiten von über 80 cm sind zudem zwei weiße Frontstrahler erforderlich.

Leider jedoch scheitern viele der Anhänger des Vergleichs bei diesem Test­kriterium an ihrer Straßen­zu­lassung. Meist liegt es wirklich nur am fehlenden Rück­licht. So wäre der voll­ge­federte TIGGO Kinder­fahrrad­anhänger 504S gem. Her­steller­angabe StVZO-zugelassen, wäre ein solches ange­bracht. Einzig der Fischer Komfort-Fahrrad­anhänger wird enthält bereits ein LED-Beleuch­tungs­set. Die kosten­günstige Nach­rüstung ist bei den meisten Modellen je­doch problemlos möglich.

Bremse

Gewiss mag es auch Kinderfahrradanhänger mit Auflauf­bremse geben, Teil unseres Ver­gleichs sind sie je­doch nicht. Dies ist auch nicht zwingend erforder­lich, sofern die normale Fahr­rad­bremse darauf aus­ge­legt ist. Anders sieht es jedoch aus, wenn der Anhänger mit­samt Kind(er) und Gepäck die 40-Kilo-Marke über­schreitet. In dem Fall sieht die Straßen­ver­kehrs­zu­lassungs­ord­nung eine zusätz­liche Brems­vor­richtung am Gespann vor.

Anders sieht es jedoch mit einer Fest­stell­bremse aus. Sie ver­hin­dert ein Weg­rollen des Fahrrad­anhängers im Stand. Der ge­wöhn­liche aus­klapp­bare Fahr­rad­ständer ist für das Gespann im Regel­fall nämlich deutlich unterdimensioniert.

Wird der Kinderfahrradanhänger auch als Buggy genutzt, ist außer­dem auch eine Hand­bremse sinn­voll. Mit ihr lässt sich das Gefährt beim Schieben bequem abbremsen. Ins­be­son­dere berg­ab, wäre dies an­dern­falls recht müh­selig. Der Anhänger alleine bringt schließ­lich schon etwa 15 bis 20 Kilo auf die Waage und damit das viel­fache eines gewöhn­lichen Kinderwagen-Buggys.

Überrollbügel

Sollte es zu einem Unfall kommen oder der Anhänger aus sonstigen Gründen einmal um­kippen, schützt ein Über­roll­bügel dafür, dass seine ange­schnall­ten Insassen mit ihren Kopf auf den Boden knallen. Wie beim Fischer Kinder­fahr­rad­anhänger ist dazu ganz klassisch eine extra Quer­stange am Dach ver­schweißt. Bei einigen Modellen über­nimmt die Schutz­aufgabe aber auch der Schiebebügel.

Kippschutz

Neben einem Unfall besteht die größte Gefahr des Umkippens darin, dass Mama oder Papa mit ihrem Rad stürzen. Um dies zu ver­hin­dern, sind einige Anhänger­modelle mit ein einem Kipp­schutz aus­ge­stattet. Dank ihm bleibt u. a. der Qeridoo Kinder­fahrrad­anhänger Sportrex 2 weiter­hin sicher stehen, sollte das Fahrrad tat­säch­lich mal umkippen.

Verdeck

Kinder sollten im Fahrradanhänger nie ohne Verdeck fahren. Dieses schützt näm­lich nicht nur vor Fahrt­wind und äußeren Wetter­ein­flüssen, son­dern ebenso vor Stein­schlag. Dabei handelt es sich um eine nicht zu unter­schätz­ende Gefahr, schließ­lich fährt der Nach­wuchs dicht am Hinterrad des Fahrrads.

Aber auch sonst ist ein gutes Anhängerverdeck recht zweck­mäßig. Zu­min­dest dann, wenn es spritz­wasser­ge­schützt ist und so seine Insassen vor Regen schützt. Trotz­dem sollte die Luft­zirku­la­tion dabei nicht zu kurz kommen. Die meisten Modelle ver­fügen dazu aber über aus­rei­chend dimen­sio­nierte Lüftungsgitter.
Nicht zuletzt schützt ein Sonnenverdeck auch vor der gefähr­lichen UV-Strahlung. Dies ent­bin­det Eltern je­doch nicht von ihrer Pflicht, den Nach­wuchs im Sommer trotz­dem ander­weitig noch vor dieser zu schützen (z. B. durch gute UV-Kleidung oder einer Kinder­sonnen­creme mit hohem UV-Schutz).

Mama oder Papa sollten regelmäßig einen Blick nach hinten werfen, um sich vom Kindes­wohl zu über­zeu­gen. Ein Kinder­fahr­rad­anhänger mit großem Sicht­fenster, ver­schafft dabei nicht nur einen Blick von Innen nach Außen, son­dern eben­so in die umgekehrte Richtung.
Praktisch ist natürlich, wenn sich das Sicht­schutz­fenster, getrennt vom darunte­rliegen­den Fliegen­gitter, nach oben hin auf­rollen lässt. Dies ist so u. a. beim Froggy Fahrrad­anhänger möglich.

Hersteller von Kinderanhängern fürs Fahrrad

Kinderanhänger fürs Fahrrad gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Dies ist nicht nur auf den Straßen zu erkennen, son­dern bereits schon in den Geschäften. Immer mehr Her­steller mischen auf dem Markt mit. Neben Queridoo, Thule und Fischer auch noch viele weitere:

  1. Adventure
  2. Bellelli
  3. Burley
  4. Croozer
  5. Duramaxx
  6. Fischer
  7. Froggy
  8. Homcom
  9. KRANICH
  10. Leon
  11. Monz
  12. Profex
  13. Qeridoo
  14. Red Loon
  15. SAMAX
  16. Sportrex
  17. THULE
  18. TIGGO
  19. Vantly
  20. vidaXL
  21. Wee-Ride
  22. XLC
  23. Yepp

Viele Eltern entscheiden sich grundsätzlich für ein Marken­produkt. Dagegen mag zunächst auch nichts einzu­wenden sein. Trotz­dem sollte für einen fairen Kinder­fahr­rad­anhänger Ver­gleichs­test allen Her­stellern die gleiche Chance einge­räumt werden. Einen Test­sieger 2018 macht schließ­lich wesent­lich mehr aus, als nur sein Name. Dem­nach kann also auch ein NoName-Fahr­rad­anhänger als bestes Produkt im Test herausstechen.

Fahrradanhänger für Babys & Kleinkinder kaufen

Wie das Fahrrad selbst, lassen sich auch Fahrrad­anhänger beim ört­lichen Fahrrad­händler kaufen. Grund­sätz­lich wird allen Eltern auch dazu geraten. Von einem kompetenten Fach­händler können sie schließ­lich eine äußerst umfassende Beratung erwarten, die es anders­wo nur kaum gibt. Hinzu kommt der gute Service, den viele Fahrrad­geschäfte anbieten. So erlau­ben viele Händler vor Kauf eine kosten­lose Probe­fahrt mit dem Kinder­anhänger und sind auch bei der Montage am Rad behilflich.

Kann auf die ausführliche Fachberatung im Zweirad­geschäft ver­zich­tet werden, bietet sich auch ein Kauf im Bau­markt an. So führen u. a. Obi und Hagebau falt­bare Kinder-Fahrrad­anhänger in ihrem Sorti­ment. Zuvor wird aber zum Preis­ver­gleich geraten, denn nicht zwingend sind die Anhänger dort günstiger, als wie beim spezialisierten Fachhändler.

Als weitere Alternative lässt sich ein Babyfahrradanhänger aber auch bequem, vom heimischen Sofa aus, über das Inter­net kaufen. Beispielsweise bei Amazon oder einem anderen Online­shop. Für den Online­kauf spricht vor allem die große Produkt­aus­wahl. Aber auch die güns­tigen Preise können sich oftmals durch­aus sehen lassen.

Gebrauchten Kinderfahrradanhänger kaufen

Aber muss es wirklich zwingend immer ein Neukauf sein? Immerhin lassen sich Kinder­anhänger auch gebraucht kaufen! So zum Beispiel über eBay und eBay-Klein­anzeigen. Vereinzelt bieten aber auch die örtlichen Fahrrad­händler Fahrrad­anhänger aus zweiter Hand an.

Beim Gebrauchtkauf ist natürlich darauf zu achten, dass sich der Baby­anhänger in einem guten Gebraucht­zustand befindet. Dazu zählt ein intakter Rahmen, welcher nirgends gebrochen ist. Gleiches gilt für die Achse. Außer­dem müssen alle Reifen rund laufen und dürfen nicht eiern.

Empfehlenswert ist es, sich den gebrauchten Kinder­fahrrad­anhänger zuvor einmal genauer anzu­schauen. Ist dies auf­grund der Ent­fernung nicht möglich, können Fotos weitest­gehend einen Ein­druck vom Zustand vermitteln.

Kinderfahrradanhänger Testberichte

Eltern sollten sich bei ihrer Suche, nach dem besten Kinder­an­hängers, nicht zu sehr auf einen allge­meinen Test­sieger ver­stei­fen. Es kommt in vieler­lei Hin­sicht eben auch auf die persön­liche Note an, welche in einem Labortest kaum Anwendung findet.
Trotzdem ist ein Blick auf die Testergebnisse der ein­schlä­gi­gen Test­magazine ratsam. Dies insbe­son­dere, was die­jenigen Modelle im hinteren Feld betrifft. Für deren Abwertung wird es vermut­lich einen triftigen Grund gegeben haben. Vor den durch­ge­fallenen Anhänger ist es im eigenen Vergleich daher wohl besser Abstand zu nehmen.

Stiftung Warentest & ADAC

In Zusammenarbeit mit dem ADAC hat die Stiftung Warentest bereits mehr­fach unter­schied­liche Baby- & Kinder­pro­dukte für den Straßen­ver­kehr getestet. So auch in der uns vor­liegen­den Ausgabe 05/2010 des Test-Magazins. Getestet wurden die fol­gen­den zehn Ein- und Zweisitzer:

  1. Chariot Cougar 2 (mit Fahrrad Set)
  2. Burley D’Lite (Modell 2010)
  3. Weber Ritschie Easy
  4. Kindercar Twin Classic SSL
  5. Monz Blue Bird (66174 + 66185 + 66188)
  6. Croozer Kid for 2
  7. Prophete Kinder-Anhänger 20“ (2906)
  8. Burley Solo (Modell 2010)
  9. Monz Blue (66007 + 66048)
  10. Croozer Kid for 1

Als bester Einsitzer schnitt der Burley Solo ab. Er konnte vor allem mit seiner sehr guten Halt­bar­keit, wie auch gutem Fahr­ver­halten und seiner guten Sicher­heit über­zeu­gen. In der Summe reichte es je­doch nur für ein befrie­di­gend (Testnote: 2,6).
Im Test der Solo-Kinderfahrradanhänger, mit mangelhaft durchgefallen, sind dagegen der Monz Blue Bird und Croozer Kid for 1. Dies in beiden Fällen aufgrund der Schadstoffprüfung, wobei letzterer mit einem Rahmenbruch in Punkto Haltbarkeit auch nicht grade überzeugen konnte.

Als einziger Kinder-Fahrradhänger im Test der Stif­tung Waren­test von 2010, erhielt der Doppel­sitzer Chariot Cougar 2 das Quali­täts­urteil gut (Test­note: 2,4). Er konnte die Tester vor allem auf­grund seiner langen Halt­bar­keit und des guten Fahr­ver­haltens, Komforts sowie einer ein­fachen Hand­habung überzeugen.
Aufgrund der Schadstoffe mit mangelhaft durch­ge­fallen ist eben­falls der Zwei­sitzer von Croozer. Aber auch das Modell von Prophete schied auf­grund dessen aus.

Da der Testbericht mittlerweile einige Jahre zurückliegt, ist er für 2018 mög­licher­weise nicht mehr unbe­dingt re­prä­sen­tativ. Der Wunsch­ge­danke liegt schließ­lich nahe, dass viele Her­steller zwischen­zeitig nachgebessert haben.

Öko-Test

Doch auch der Frankfurter Öko-Test Verlag hat in der Vergangen­heit schon verschiedene Kinder­fahr­rad­an­hänger ins Test­labor geschickt und einen Test­sieger ermittelt. So auch im Rahmen des Jahr­buchs Klein­kinder für 2015. Getestet wurden die folgenden acht Kinderanhänger:

Ökotest Jahrbuch Kleinkinder 2015

  • Burley D’Lite (blau)
  • Burley Burley Cub (rot)
  • Kids Tourer L2 mit Weberkupplung (gelb/silber)
  • Kindercar Twin Safe MX mit Weberkupplung (rot)
  • Monz Blue Bird Dual Alu Zweisitzer (grau/orange/anthrazit)
  • Thule Chariot CX 2 zzgl. Fahrradset mit Kupplung (burgund)
  • Thule Chariot Chinook zzgl. Fahrradset mit Kupplung (blau)
  • Croozer Kid for 2 (grün/grau/schwarz)

Grundsätzlich ist Ökotest davon überzeugt, dass Anhänger, die sicher­ste Variante sind, um Kinder mit dem Fahr­rad zu be­för­dern. Dies haben Kinder­fahr­rad­anhänger-Crashtests schließ­lich bewiesen.
Voraussetzung jedoch ist, dass der Nachwuchs korrekt ange­schnallt wird und während der Fahrt einen guten Kinder­helm trägt. Außer­dem müssen die Anhänger natürlich auch selbst einige wichtige Sicher­heits­aspekte erfüllen. Leider jedoch versagten in genau diesem Punkt drei der getesteten Anhänger. Immer­hin aber seien die Kinder (laut Öko-Test) in den anderen fünf weit­gehend sicher aufgehoben.

Der vollständige Testbericht kann im Ökotest Jahrbuch Klein­kinder für 2015 nach­ge­lesen werden. Die Aus­gabe kann online kosten­pflichtig nach­be­stellt oder auch als ver­güns­tig­tes ePaper her­unter­ge­laden werden.

So haben wir im Fahrrad-Kinderanhänger Vergleichstest 2018 geprüft:

Der große Fahrrad-Kinderanhänger Vergleichstest 2018 beruht auf einen aus­führ­lichen Ver­gleich ver­schie­dener Best­seller, an­hand derer Aus­stattungs­merk­male. Im Detail wurden folgende zehn Fahrrad­an­hänger miteinander verglichen:

  1. Qeridoo Kinder­fahrrad­anhänger Sportrex 2
  2. XLC Kinder­fahrrad­anhänger Duo-BS-C03
  3. Yepp Duo Kinder-Fahrrad­anhänger
  4. THULE Fahrrad­anhänger Coaster XT
  5. Homcom 2-in-1 Kinder­anhänger 360°
  6. Fischer Kinder Fahrrad­anhänger KOMFORT (86388)
  7. TIGGO voll­ge­federter Kinder­fahrrad­anhänger 504S
  8. Leon zusammen­klapp­barer Kinder­fahrrad­anhänger
  9. Froggy Jogger-Fahrrad­anhänger
  10. SAMAX Kinder­anhänger Jogger 2in1

Alle Daten der Vergleichstabelle beruhen da­bei auf Her­steller­angaben oder aus­führ­lichen Kunden­rezen­sionen anderer Käufer. Keines­falls aber sollte dieser Ver­gleich mit einem eigenen Kinder­fahr­rad­anhänger Praxis­test verwechselt werden. Hier­zu wird aus­drück­lich an die Labor­tests der ein­schlä­gi­gen Test­magazine ver­wiesen. Darum benennen wir auch keinen Testsieger, sondern lediglich eine un­ver­bind­liche Fahr­rad­anhänger Empfehlung. Sie beruht auf eine per­sön­liche Meinung und ent­spricht dem Kinder­anhänger, zu welchem wir im Bedarfs­fall ver­mut­lich greifen würden. Gleiches gilt ebenso für unsere Preis-Leistungs-Empfehlung.

Grundsätzlich raten wir sowieso zum eigenen Vergleichs­test. Zu­min­dest im Rahmen des Mög­lichen. Neben unseren Vor­schlä­gen, empfiehlt sich auch ein Blick in die aktuelle Best­seller­liste für 2018. Dort auf­ge­führte Modelle, werden schließ­lich be­son­ders oft ge­kauft, was ein Indiz für eine große Kunden­zufrieden­heit sein kann.

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Kinderfahrradanhänger
Top-Empfehlung: Qeridoo Kinder­fahrrad­anhänger Sportrex 2